Gremsdorf
Einweihung

Barmherzige Brüder Gremsdorf erweitern ihre Fachschule

Die Gremsdorfer Augustinus-Fachschule wurde erweitert und modernisiert.
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Vor der Fachschule wurde ein Beet in Kreuzform angelegt, in das die Gäste Blumen einsetzten. Im Bild Gremsdorfs Bürgermeister Norbert Walter, Zweiter von links Schulleiter Andreas Keidel, Dritter von links Provinzial Benedikt Hau sowie Gäste aus Politik und Verwaltung. Das langgestreckte Gebäude mit Klinkerfassade ist der neue Erweiterungsbau.      Foto: Evi Seeger
Vor der Fachschule wurde ein Beet in Kreuzform angelegt, in das die Gäste Blumen einsetzten. Im Bild Gremsdorfs Bürgermeister Norbert Walter, Zweiter von links Schulleiter Andreas Keidel, Dritter von links Provinzial Benedikt Hau sowie Gäste aus Politik und Verwaltung. Das langgestreckte Gebäude mit Klinkerfassade ist der neue Erweiterungsbau. Foto: Evi Seeger
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Die Bauzeit sei erfreulich kurz, aber sehr intensiv gewesen für alle, die sie täglich erlebten, sagte Schulleiter Andreas Keidel. Schule sei eine Institution, die immer auch mit dem Gebäude zu tun habe, erinnerte sich Keidel seiner eigenen Schulzeit. Mit einer Segensfeier wurde in der Anstalt der Barmherzigen Brüder der Erweiterungsbau der Fachschule für Heilerziehungspflege und Heilerziehungshilfe offiziell seiner Bestimmung übergeben. Eine Musikgruppe der Fachschule umrahmte die Feier musikalisch.

Rund 130 Schüler werden derzeit in der Fachschule ausgebildet. Der vorhandene Altbau war dafür weder ausreichend noch zeitgerecht. Ein Erweiterungsbau wurde angegliedert und mit dem Altbau verbunden. Architekt Albert Kastner und der technische Leiter Eric Nagl stellten die Maßnahme vor: Im Neubau entstanden drei Klassenräume, zwei Fachräume, ein Multifunktionsraum und ein Pausenraum. Die Kosten der Erweiterung betrugen rund 2,8 Millionen Euro.

Auch der Altbau wurde umgebaut und den Anforderungen angepasst. Die Räume für Schulleitung und Sekretariat wurden vom Obergeschoss in das Erdgeschoss verlegt und ein Konferenzzimmer eingerichtet. Besucher müssen jetzt nicht mehr durch das ganze Haus, um zur Schulleitung zu gelangen. Ferner wurden Rettungswege, ein neuer Aufzug, eine Rampe sowie die Brandschutzmaßnahmen nach neuesten Standards ausgeführt. Das Ziel, die vorhandene Form eines Walmdaches auch im Neubau aufzunehmen und die beiden Baukörper miteinander zu verbinden, sei gelungen, so Architekt Kastner. Mit der Klinkerfassade habe man die Gestaltung des alten Schlosses aufgenommen. Mit einer Bauzeit von nur 13 Monaten sei die Maßnahme sowohl im Zeit- als auch im Kostenplan geblieben.

Entstanden ist eine moderne Ausbildungsstätte. Eine qualifizierte Ausbildung werde immer wichtiger, betonte der Provinzial der Barmherzigen Brüder, Pater Benedikt Hau. Der Fachkräftemangel im Pflegebereich und der Behindertenhilfe werde immer größer. "Hier ist etwas entstanden, das sich sehen lassen kann."

Die neue Schule biete hervorragende Bedingungen, die das Lernen leichter und die Motivation größer machen. Ausbildung und Qualifikation seien dem Orden überaus wichtig. Dank sagte der Provinzial den zahlreich anwesenden Gästen aus Politik und Verwaltung für die Unterstützung wie auch für die finanzielle Beteiligung.

Pastoralreferent Peter Jankowetz stellte das Haus und "damit die Menschen, die ein- und ausgehen", unter den Segen Gottes. Eine Figur des heiligen Augustinus, dessen Namen die Schule trägt, überreichte Jankowetz dem Schulleiter Andreas Keidel. Vor dem zentralen Eingang war ein Beet in Kreuzform angelegt, in das Ehrengäste und Hausbewohner Blumen einsetzten.

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