Oberreichenbach
Umweltbildung

Aurachtaler Rektor Sammetinger feiert im Schulwald seinen 65. Geburtstag

Einen Tag im Wald verbrachten die Grundschüler aus Aurachtal und Oberreichenbach.
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Alfred Sammetinger (r.) bekam von den Schülern und Försterin Heike Grumann einen Sack voller Kiefernzapfen als Geschenk.    Foto: Richard Sänger
Alfred Sammetinger (r.) bekam von den Schülern und Försterin Heike Grumann einen Sack voller Kiefernzapfen als Geschenk. Foto: Richard Sänger
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Die Grundschule hat nahe dem Erlesbach einen "Schulwald", der vom Oberreichenbacher Waldbesitzer Klaus Kaltenhäuser zur Verfügung gestellt und von der Schulfamilie kurz vor Weihnachten 2016 mit 550 Spitzahornen, 175 Douglasien sowie 100 Linden und Hainbuchen unter Anleitung von Försterin Heike Grumann bepflanzt wurde.

Diesmal ging es aber nicht darum, Bäume zu pflanzen, sondern Rektor Alfred Sammetinger hatte sich zum Geburtstag einen Tag im Schulwald gewünscht. Gerne wurde ihm der Wunsch erfüllt, und die Lehrerinnen Iris Wulff und Kerstin Schneider, gleichzeitig Leiterinnen der Schulwald-AG der Schule, organisierten kurzerhand mit der Unterstützung des Lehrerkollegiums und der Schulwald-AG-Kinder eine spannenden Waldrallye für die gesamte Schule.
Mit dazu kamen auch Försterin Grumann und einige Eltern sowie das gesamte Kollegium. Bereits vorher wurden die Stationen aufgebaut und der Ablauf der Rallye erklärt.


Fühlen, werfen, sägen

Bevor es allerdings losging, sangen alle acht Klassen für den Schulleiter "Wie schön, dass du geboren bist" zu dessen 65. Geburtstag. Für den Rektor gab es natürlich auch ein Geschenk, einen Sack gefüllt mit Butzeln (die kleinen Zapfen der Kiefern), die das Geburtstagskind bestens zum Anheizen seines Kamines gebrauchen kann.

Bei den Stationen hieß es zum Beispiel: "Welche zehn Dinge gehören nicht in den Wald?" Und das war eine ganze Menge, was vorher hinter Bäumen und unter Büschen versteckt worden war. In zugedeckten Kisten mussten die Kinder fühlen, was sich darin befindet. Sportlich ging es beim Zapfenwerfen zu.
Zum Wald gehört natürlich Holz, und die Kinder hatten drei Versuche, um von einem kleinen Birkenstamm hundert Gramm abzusägen. "Igitt", war dazwischen mal zu hören, wenn ein etwas größerer Käfer über den Boden krabbelte.

Bevor die Walderlebnis-Stationen aufgesucht wurden, klärte Försterin Grumann die Kinder über die Gefahren des Waldes wie herabfallende Äste auf und ermahnte sie, keine Beeren zu essen, auch wenn sie noch so schön und verführerisch aussehen. Beeren waren auch nicht nötig, denn vollgesogen mit Erlebnissen, mit geröteten Wangen und neuen Erfahrungen sowie leerem Magen bekamen am Ende alle vom Jubilar Würstchen spendiert.
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