Großenseebach
Gemeinderat

Am Großenseebacher Friedhof hat sich was getan

Nachdem die Urnennischenanlage am Großenseebacher Friedhof inzwischen fertig ist, wurden weitere Arbeiten auf den Weg gebracht.
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Die Urnennischenanlage wurde nach links und rechts erweitert. Foto: Richard Sänger
Die Urnennischenanlage wurde nach links und rechts erweitert. Foto: Richard Sänger
Zu Beginn des vorigen Jahres wurden vom Gemeinderat, auf Antrag von Bürgermeister Bernhard Seeberger (FW), die Erweiterung der bestehenden Urnennischenanlage und die Errichtung eines Friedwaldes beschlossen und in Auftrag gegeben. Die Urnennischenanlage ist inzwischen fertiggestellt und die Errichtung des Friedwaldes westlich des Großenseebacher Friedhofes macht ebenfalls Fortschritte. Die angelegten Wege zeigen bereits die Größe der Anlage. Der Gemeinderat vergab jetzt in seiner Sitzung einstimmig und ohne Diskussion die Einfriedungsarbeiten sowie die Sandsteinkreuze und Namensstelen.
Der geschwungene Weg der durch die Anlage führt und jeweils in einem Rondell endet, geht nach Fertigstellung auch an zwei Sandsteinkreuzen sowie acht Namensstelen vorbei. Wie bereits berichtet, wurde die Anlage vom Herzogenauracher Büro Popp Architektur geplant und führt nahezu über die gesamte Breite des Friedhofes.
Die Sandsteinkreuze sowie die Namensstelen wird die Firma Körner aus Großenseebach für rund 10 500 Euro fertigen und liefern. Um den Friedwald von der landwirtschaftlichen Fläche abzugrenzen, wird die Firma Draht Krippner aus Langenzenn für knapp 4000 Euro einen Zaun errichten. Der Friedwald ist mit zwei Wegen an den bestehenden Friedhof angebunden und von Bäumen und Büschen abgegrenzt.
Das Gremium beschäftigte sich auch mit der Umgestaltung und Sanierung des Gemeindezentrums und Verwaltungsleiter Martin Hofmann erklärte, dass die Sitzung im Oktober bereits im neugestalteten Sitzungssaal stattfinden wird. Die Einrichtung des Sitzungssaales und der Büroräume wird die Firma Leonhard Büro Gestaltung aus Nürnberg für knapp 32 000 Euro liefern und montieren. Das Planungsbüro Popp aus Herzogenaurach hatte die Kosten auf 31 000 geschätzt. Die Malerarbeiten in und am Gemeindezentrum wird die Erlanger Firma Paul Brendel knapp 13 000 ausführen und die erforderlichen Gerüstarbeiten wurden an die Firma Ewald Dausch aus Röttenbach vergeben. Die Lieferung der Trennwände in den Sanitäranlagen ging an die Firma Weiss Trennwände aus Nürnberg für 1500 Euro.
Wie der Bürgermeister mitteilte, werden bei den Schlosserarbeiten die Kosten gegenüber der Kostenberechnung mit 25 Prozent erheblich überschritten. Bei der Sanierung des Treppenhauses stellte sich heraus, dass die Schäden am Treppengeländer weit umfangreicher sind, als ursprünglich erkannt. Die Kostenschätzung lag bei 3600 Euro und die Firma Döll Stahl- du Metallkonstruktion aus Oberaurach-Trossenfurt wird die Schlosserarbeiten für 4600 Euro ausführen. Das Verwaltungsgebäude bekommt auch eine neue Schließanlage, bei der zwischen den drei Nutzern, Verwaltung, Feuerwehr und Bauhof differenziert wird.
Die Schließanlage wird die Firma Noppenberger aus Adelsdorf für 1400 Euro einbauen. Letztendlich musste auch die dann anstehende Baureinigung vergeben werden, um die es dann auch eine Diskussion und 4 Gegenstimmen gab. Die Verwaltung schlug mit der der Firma Schmidt Gebäudeservice aus Weisendorf den Mindestbieter für etwas über 2400 Euro vor. Damit waren nicht alle Gemeinderäte einverstanden, denn nach ihrer Auffassung arbeite die Firma nicht gerade zuverlässig, wie es sich bei der Kinderkrippe gezeigt habe. Den Vorschlag des nächsten Bieters, der um rund 180 Euro teurer angeboten hatte, lehnte der Verwaltungsleiter aufgrund der Vergaberichtlinien ab, außerdem prüfe und nehme der Planer am Ende die Arbeiten. Trotzdem gab es dann vier Gegenstimmen.


Diskussion um Nachtrag

Auch bei der Erweiterung der Grundschule beginnt der Endspurt und der Gemeinderat vergab die Schreinerarbeiten, wie Holzhandläufe und Garderoben. Das Planungsbüro Popp forderte neun Firmen zur Angebotsabgabe und zur Submission lagen zwei Angebote vor. Mindestbieter war die Schreinerei Schmidt aus Heiligenstadt mit knapp 8000 Euro. Für die Sonnenschutzanlagen gaben zwei Firmen ein Angebot ab, Mindestbieter war die Firma Raumgestaltung Drebinger aus Herzogenaurach, mit einer geprüften Angebotssumme in Höhe von knapp 8700 Euro und die Kostenschätzung wurde nur geringfügig überschritten.
Eine Diskussion gab es bei einem Nachtragsangebot der beauftragten Elektrofirma Mariho Curis. So wurde die Blitzschutzanlage mit nichtrostenden Stahlleitungen geplant. Aufgrund der bestehenden Anlage in Kupfer sollen sinnvollerweise Kupferleitungen montiert werden. Die Angebotssumme beträgt knapp 7000 Euro und im Rahmen der Prüfung hatte sich eine Reduzierung um rund 2500 ergeben. In der Diskussion wurde kritisiert, dass die Mehrkosten der Blitzschutzanlage und die LWL-Anbindung nicht getrennt aufgeführt wurden. Stefan Leipold (FW) stellte auch die LWL-Anbindung infrage und stellte die Frage nach dem Sinn eines Glasfaserkabels im Gebäude. Da weder Verwaltung noch der Bürgermeister die technischen Fragen beantworten konnte, wurde die Genehmigung des Nachtrages zurückgestellt und das Planungsbüro soll zur nächsten Sitzung des Gemeinderates beigezogen werden.
Die Lieferung und Montage einer Küchenzeile wird das Möbelhaus Kratz aus Höchstadt/Aisch, mit einer geprüften Angebotssumme in Höhe von 2600 Euro übernehmen.



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