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Höchstadt
Hauptversammlung

Alle wollen zum Kellerbergverein

Auf 184 Mitglieder ist der Kellerbergverein Höchstadt angewachsen, eine Steigerung auf exakt das Doppelte innerhalb eines Jahres. "Wahrscheinlich der Verein mit dem größten Wachstum im ganzen Landkreis", sagte Bürgermeister Gerald Brehm (FW).
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Bürgermeister Gerald Brehm (rechts) übergibt einen historischen Stutzen des ehemaligen Vorsitzenden Andreas Stark an den jetzigen Vorsitzenden Karsten Wiese. Im zukünftigen Kellerbergmuseum soll er einen gebührenden Platz finden. Foto: Hans Joachim Leiss
Bürgermeister Gerald Brehm (rechts) übergibt einen historischen Stutzen des ehemaligen Vorsitzenden Andreas Stark an den jetzigen Vorsitzenden Karsten Wiese. Im zukünftigen Kellerbergmuseum soll er einen gebührenden Platz finden. Foto: Hans Joachim Leiss
Von Hans Joachim Leiss

Vorsichtshalber hatte daher die Vereinsführung unter Vorsitzendem Karsten Wiese die Veranstaltung vom Petersbecks-Keller in einen größeren Raum im Weberskeller verlegt. Im Kellerhaus wäre es bei der regen Beteiligung von rund 50 Mitgliedern auch ziemlich eng geworden.
Die vielfältigen Aktivitäten des Vereins stellte Vorsitzender Wiese in seinem Jahresbericht in Wort und Bild vor. Dank zahlreicher Arbeitseinsätze des Vereins rund um das Petersbecks-Kellerhaus sind die Fortschritte bei der Entstehung des Kellerbergmuseums nicht mehr zu übersehen: Eine Treppe zum Obergeschoss wurde installiert, eine Trennwand zum Technikraum eingebaut, eine beleuchtete Vitrine und zwei Stehtische fürs Foyer angeschafft, um nur einige Punkte zu nennen.
Im Museumskeller ging es ebenfalls voran: Die Beleuchtung ist mittlerweile nahezu fertiggestellt, etliche alte Holzfässer wurden restauriert und sollen in
Kürze auf ihrem endgültigen Platz für eine nzusätzlichen Blickfang sorgen.

So viele Führungen wie nie

Zu den traditionellen Veranstaltungen des Vereins, angefangen vom "Stärk' antrinken" im Januar über die Feier zum Tag des Bieres und natürlich dem allseits beliebten Kellerbergfest im August kamen weitere Aktivitäten: Eine Busfahrt zum Brauereifest nach Unfinden wurde organisiert und soll aufgrund der überaus positiven Resonanz in diesem Jahr wiederholt werden.
Darüber hinaus wurden kleinere Events auf die Beine gestellt. Nebenher waren die Hobbybrauer des Vereins regelmäßig aktiv: Unter anderem nahmen sie an den Haus- und Hobby-Brauer-Tagen in der Oberpfalz teil und brachten einen 3. und einen 5. Preis für ihre selbst gebrauten Biere mit.
Die Kellerführungen stoßen mittlerweile auf so großes Interesse, dass der Verein an seine Kapazitätsgrenzen kommt. Insbesondere zur Jubiläumsfeier der Freiwilligen Feuerwehr Höchstadt wurden Führungen für über einhundert Teilnehmer organisiert. Während einer Fortbildungsveranstaltung für die Bürgermeister des Nachbarlandkreises Neustadt ließen sich fast 60 Interessierte durch die Kelleranlage führen.
Bürgermeister Brehm kündigte an, sich um Fördergelder für die Sanierung aller Kellerhäuser auf dem Kellerberg zu bemühen. Es könnten bis zu 200 000 Euro lockergemacht werden. Das Thema soll im Stadtrat behandelt werden. Brehm stellt sich eine Kooperation aus Stadt, Verein und Kellerhausbesitzern vor, um das einzigartige Ensemble in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Zum Abschluss könnte dann etwa 2015 eine "große Kellerberg-Kerwa" gefeiert werden, an der sich möglichst viele Kellergemeinschaften beteiligen sollen.
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