Höchstadt a. d. Aisch
Neujahrsempfang

AfD veranstaltet Neujahrsempfang in der Aischtalhalle in Höchstadt

Der AfD-Ortsverband Aischgrund/Höchstadt hatte zu seinem ersten Neujahrsempfang ins Foyer der Aischtalhalle geladen.
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Ortsvorsitzender Christian Beßler, Landtagsabgeordneter Ferdinand Mang, Kreisvorsitzender Siegfried Ermer und stellvertretender Ortsvorsitzender René  Jentzsch (v. l.) sind im Hinblick auf die kommenden Wahlen guter Dinge. Fotos:  Britta Schnake
Ortsvorsitzender Christian Beßler, Landtagsabgeordneter Ferdinand Mang, Kreisvorsitzender Siegfried Ermer und stellvertretender Ortsvorsitzender René Jentzsch (v. l.) sind im Hinblick auf die kommenden Wahlen guter Dinge. Fotos: Britta Schnake
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Der erste Neujahrsempfang des AfD-Ortsverbandes Aischgrund/Höchstadt am Donnerstag stand ganz im Zeichen der Wahlen. Zum einen der Europawahl, aber auch der Kommunalwahl 2020, bei welcher die AfD antreten wird.

Vor allen Dingen punkten möchte der Ortsverband laut seinem Vorsitzenden Christian Beßler mit dem Ankurbeln der lokalen Wirtschaft, der Stärkung der Handwerksbetriebe, der Sanierung von Altbauten ("Neu bauen kann jeder") und Sanierung der Straßen sowie dem Freizeitangebot für Jugendliche.

Als der Ortsverband im Mai 2017 gegründet wurde, startete er mit 15 Mitgliedern, heute sind es 35. Rund 100 Mitglieder sind es im Kreisverband Erlangen/Erlangen-Höchstadt insgesamt. Als erster Kreisverband der AfD überhaupt wurde er 2013 von Siegfried Ermer ins Leben gerufen. Inzwischen sei die die AfD in allen Parlamenten vertreten, betonte der Kreisvorsitzende vor rund 50 Gästen.

Als Ehrengast in die Aischtalhalle geladen war der Landtagsabgeordnete Ferdinand Mang. Gleich zu Beginn berichtete er von dem Problem der Sitzordnung im Landtag, da wohl keine Partei freiwillig neben der AfD platziert werden wollte. Die FDP habe es schließlich erwischt, was dieser so wenig behagte, dass ein Gang geschaffen wurde zwischen der AfD und ihr. Nun werde der Gang jedoch verlegt und dann zwischen FDP und CSU verlaufen, so dass die FDP doch direkt neben der AfD sitzt.

Mang erläuterte auch die Probleme seiner Partei, ins Parlamentarische Kontrollgremium zu gelangen, wurde doch der entsprechende Kandidat abgewählt. Unter der Prämisse, dass dieses Gremium den Verfassungsschutz überwacht und Behörden überprüft, hält Mang diese Entscheidung im Hinblick auf die Demokratie für bedenklich. In den Bildungsausschuss habe man es auch nur ganz knapp geschafft. Außerdem erzählte Mang, dass die AfD ihre Büros zwar vor knapp drei Wochen bezogen hat, diese aber noch keine Möbel besitzen. Sein Grundtenor: "Man will wenig mit uns zu tun haben."

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