Höchstadt a. d. Aisch
Weihnachtsstimmung

Adventstreiben mit Weltpremiere in Höchstadt

20 Läden in der Höchstadter Innenstadt beteiligten sich an der Weihnachtsaktion. In der Kultkneipe Töpfla erklang klassische Musik.
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In der Kultkneipe Töpfla erklang klassische Musik.  Foto: Evi Seeger
In der Kultkneipe Töpfla erklang klassische Musik. Foto: Evi Seeger
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Die Kutsche war schon von weitem zu hören. Mit silberhellem Glöckchenklang kündigte sich das Pferdegespann an, das seine Runden durch die Gassen der Höchstadter Altstadt drehte. Nicht zu überhören waren auch die Kleinen des Paul-Gerhardt-Kindergartens. Nicht nur Mamas und Papas, auch die Besucher des Weihnachtsmarktes hatten ihre helle Freude an den frischen Kinderstimmen. "Feliz navidad" - Frohe Weihnacht - erschallte es aus vielen Kinderkehlen.

"Felix Höchstadt" - glückliches Höchstadt, möchte man sagen, angesichts dieses friedlichen und beschaulichen Weihnachtsmarktes. Tatsächlich hätten nur ein paar Schneeflocken gefehlt, und das "Höchstadter Adventstreiben" wäre wie aus dem Bilderbuch gewesen.

Kälte störte nicht

Kalt genug war es ja in der Nacht am Freitag. Die vielen Besucher störte das ebenso wenig wie die Gewerbetreibenden der Innenstadt. Bis 20 Uhr hatten die Geschäfte geöffnet, und so mancher Kunde nutzte die Zeit, um Einkäufe zu erledigen.

Zwanzig Gewerbetreibende der Altstadt hatten nicht nur die Ladenzeiten ausgeweitet, sondern auch besondere Aktionen für große und kleine Besucher parat. Von Fußmassagen und Make-up über Sekt und Glühwein war einiges geboten. Besonders jedoch für die kleinen Besucher: Sie waren zum Basteln eingeladen, durften Malen oder konnten sich schminken lassen.

Zentrum des bunten Treibens war natürlich der Marktplatz. Über all dem Treiben hing der Duft von Glühwein und Bratwürsten. Die Buden der Vereine waren in ebenso glitzerndes Licht getaucht wie das Karussell, das die Kinderaugen zum Leuchten brachte.

Ein Highlight gab es im "Töpfla", das bereits am frühen Abend proppenvoll war. "Eine Weltpremiere", wie Mirjam Wellein verkündete. Die Wirtin der Kultkneipe hatte sechs Musiker gewinnen können, die sich in dieser Formation zum ersten Mal vor Publikum präsentierten. Anzunehmen, dass man von Jesko Fröhlich, Dominik Schwägerl, Laura Zinn, Lorenz Polifke, Ronald und Henrike Fröhlich noch mehr hören wird. Ihr Repertoire reichte von Klassik, Rock und Pop bis hin zu eigenen Kompositionen.

Gegen 20 Uhr betrat das Höchstadter Christkind zusammen mit Bürgermeister Gerald Brehm (JL) die Bühne. Ihnen kam die Aufgabe zu, die Gewinner des Engelspfad-Gewinnspiels zu ziehen.

Währenddessen machte sich Gästeführerin Christiane Kolbet mit ihrer Gruppe bereits zur Fackelwanderung durch die Altstadt auf. "Winterbräuche zwischen Weihnacht und Raunacht" war das Thema und es passte ganz genau für diese Nacht. Auch wenn - wie gesagt - ein paar Flocken Schnee noch mehr weihnachtliche Stimmung verbreitet hätten.

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