Adelsdorf
Ausschuss

Adelsdorfer Skateanlage muss umziehen

Adelsdorfer Jugendliche präsentieren der Gemeinde ein Konzept für eine neue Freizeitfläche.
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Fabian Lamm zeigte, wie sich die Jugendlichen eine neue Skateanlage vorstellen.    Foto: Britta Schnake
Fabian Lamm zeigte, wie sich die Jugendlichen eine neue Skateanlage vorstellen. Foto: Britta Schnake
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Die vor 20 Jahren für die Jugend errichtete Skateranlage an der Oesdorfer Straße in Adelsdorf muss verlagert werden, um die Kinderbetreuung in der Kindertagesstätte "Regenbogen" auch auf längere Sicht sicherstellen zu können. Geplant sind mehrere Container zur Unterbringung der Kinder, und zwar genau dort, wo sich zur Zeit noch die Geräte für die Skater befinden. Als Ausweichareal für die Jugendlichen wurde die ehemalige Eisfläche ins Auge gefasst.

Im Zuge einer Ortsbegehung zusammen mit fünf Jugendlichen erstellten diese nun in Eigenregie ein Konzept, das sie am Mittwoch dem Ausschuss "Vereine, Kultur, Soziales und Bildung" vorstellten. Routiniert erklärte Fabian Lamm per Power-Point-Präsentation, wie er und Max Holfelder sich die neue Anlage vorstellen. Beide Jungs sind sogenannte "Dirtbiker" und kennen sich aus in diesem Metier. Auf der ehemaligen Eisfläche wünschen sie sich Halfpipe- und verschiedene Sprungelemente aus Beton und Fiberglasmetall sowie Sitzgelegenheiten. Inspirieren ließen sich die beiden dafür unter anderen vom "Easthouse" in Erlangen und dem Skaterpark/Dirtpark in Herzogenaurach.

Die freie Rasenfläche auf der anderen Seite des Fußweges sähen sie gern bestückt mit Erdhügeln für Fahrradsprünge. Amely Aulinger und Franziska Grigoleit, beides Radlerinnen, hätten gerne noch ein kleines Häuschen auf dem Gelände, um sich unterzustellen. Auch schlugen sie vor, eine Ecke des Platzes für eine "Sprayer-Wand" zu nutzen, um Graffiti-Sprayer dazu zu bewegen, sich nicht auf den Geräten zu verewigen, sondern die freie Fläche für ihre Kunst zu nutzen. Der Basketballkorb soll ebenfalls erhalten bleiben. Neben kostengünstigen Sitzgelegenheiten wären auch Fahrradständer sinnvoll, ergänzte Amely Aulinger.

Vorschlag wird geprüft

Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) war sichtlich angetan von der Präsentation und fand auch die damit verbundene Idee "prinzipiell nicht schlecht". Allerdings müsse man das mit dem Staatlichen Bauamt abklären. Norbert Birkner (FW) ergänzte, dass sowohl die Lärmbelästigung als auch die Kosten geprüft werden müssten.

Lobende Worte für den Vortrag der Jugendlichen fand Hans Kuhn, indem er erklärte: "Ihr seid die Zukunft, auf euch muss man bauen." Es sei gut, wenn die, die es angehen würde, auch Verantwortung übernähmen.

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