Laden...
Höchstadt a. d. Aisch
Verkehr

Riesen-Baustelle startet bald: A3 wird auf 76 Kilometern Länge ausgebaut

Der A3-Ausbau zwischen den Kreuzen Fürth/Erlangen und Biebelried soll im Mai beginnen: Der rund drei Milliarden Euro schwere Auftrag wurde an die Unternehmen Eiffage (Frankreich) und die Firma Johann Bunte (Papenburg) vergeben.
Artikel drucken Artikel einbetten
Der A3-Ausbau zwischen den Kreuzen Fürth/Erlangen und Biebelried soll im Mai beginnen: Der rund drei Milliarden Euro schwere Auftrag wurde an die Unternehmen Eiffage (Frankreich) und die Firma Johann Bunte (Papenburg) vergeben. Foto: Barbara Herbst/Archiv
Der A3-Ausbau zwischen den Kreuzen Fürth/Erlangen und Biebelried soll im Mai beginnen: Der rund drei Milliarden Euro schwere Auftrag wurde an die Unternehmen Eiffage (Frankreich) und die Firma Johann Bunte (Papenburg) vergeben. Foto: Barbara Herbst/Archiv

Die Autobahndirektion Nordbayern hat am Montag (17.02.2020) den Zuschlag für den Ausbau der A 3 zwischen dem Autobahnkreuz Biebelried und dem Kreuz Fürth/Erlangen erteilt. Der sechsstreifige Ausbau wird nach Angaben der Autobahndirektion als ÖPP-Projekt (Öffentlich-private Partnerschaft) durchgeführt.

Dafür hat das Konsortium "A 3 Nordbayern" den Zuschlag erhalten. Hinter dem Konsortium steht ein Verbund aus den Firmen Eiffage (Frankreich) und Johann Bunte aus dem niedersächsischen Papenburg. Die Bauaktivitäten starten am 1. Mai 2020, die Fertigstellung soll voraussichtlich Ende 2025 sein.

76 Kilometer lang

Das Projekt erstreckt sich über eine Länge von 76 Kilometer. Es umfasst den sechsstreifigen Ausbau der A3 sowie den Betrieb, die Erhaltung und die anteilige Finanzierung über einen Zeitraum von 30 Jahren. Auch der Betrieb und die Erhaltung für den Abschnitt Fuchsberg bis Geiselwind, welcher bereits in den Jahren 2016 bis 2018 konventionell ausgebaut wurde, ist Bestandteil des ÖPP-Projekts.

Neben den Bereichen Streckenbau und Landschaftsbau beinhaltet das Projekt den Brücken- und Ingenieurbau, den Umbau von acht Anschlussstellen, die Erweiterung der beidseitigen Tank- und Rastanlage Steigerwald sowie den Neubau von drei unbewirtschafteten, beidseitigen Rastanlagen mit WC-Gebäuden.

Bei einer geschätzten Bauzeit von etwa fünfeinhalb Jahren ist die A 3 dann bis Ende 2025 zwischen der Landesgrenze Hessen/Bayern und Nürnberg durchgehend sechsstreifig ausgebaut.

Kommentare (1)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren