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Höchstadt a. d. Aisch
Konzert

Weihnachtskonzert des Höchstadter Gymnasiums war krönender Abschluss

Die Schulfamilie des Höchstadter Gymnasiums schenkte in der Stadtpfarrkirche besinnliche Momente. Chöre und Instrumentalisten brillierten bei ihren Auftritten vor den vollbesetzten Bankreihen.
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Zwei Tage vor Weihnachten stimmten Schüler und Lehrer des Gymnasiums Höchstadt musikalisch auf das Christfest ein. Foto: Sylvia Hubele
Zwei Tage vor Weihnachten stimmten Schüler und Lehrer des Gymnasiums Höchstadt musikalisch auf das Christfest ein. Foto: Sylvia Hubele
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Sämtliche Sitzplätze waren belegt, selbst die Stehplätze wurden langsam rar, als die Schüler und Lehrer des Gymnasiums in Höchstadt zwei Tage vor dem Heiligen Abend zu einem Konzert in die Stadtpfarrkirche einluden. Klassische Weihnachtsmusik aus der Zeit des Barock und der Moderne erklang, der die Zuhörer ergriffen lauschten: Kaum ein Rascheln, Hüsteln oder Füßescharren war zu vernehmen.

Das Orchester intonierte ein Concerto für Flöten und Streichinstrumente von Michael Festing aus dem 18. Jahrhundert. Traditionelle Weihnachtsweisen trugen die Chorklassen der 6. Jahrgangsstufe, der Unterstufenchor und das Orchester vor, bevor der Unterstufenchor das Sternenlied anstimmte. Telemanns Kantate mit dem zu Weihnachten gehörenden "Also hat Gott die Welt geliebt" (Joh.3, 16) stimmte alle Zuhörer, Musikanten und Sänger ein auf das Fest.


Einkehr

Es war eine gute Gelegenheit, um innezuhalten. Dazu trug auch das Lied "Alle Jahre wieder" von Gerd Koppitz bei, in dem der Chor daran erinnerte, dass neben aller Hetze immer auch Zeit bleiben müsse und Raum - für das Christkind unter dem Baum.

Den krönenden Abschluss des Konzerts bildete dann die Messe bréve von Charles Gounod, vom Großen Chor und Orchester intoniert. Am Ende brauste ein Geburtstagsständchen durch das Kirchenschiff in Höchstadt, denn die Lehrerin Maria Thamm-Kaufmann feierte Geburtstag. Gemeinsam mit Georg Schlee und Rüdiger Kaufmann leitete sie souverän die Ensembles einzeln und klangvoll kombiniert durch den Abend.


Bestens gemeistert

Die Gesangssolisten, ebenso wie die Soli der Flöten und Violoncelli, meisterten ihre oft schwierigen Passagen mit Bravour. Am Kontrabass setzte Lorenz Polifke den Abend über tiefe Akzente.

Mit dem gemeinsam von Chor und Zuhörern gesungenen "Heal the World" von Michael Jackson klang der Konzertabend in der Höchstadter Stadtpfarrkirche aus, allerdings nicht ohne langanhaltenden und begeisterten Beifall der Zuhörer.