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Heßdorf
Kettenreaktion

Vier Verletzte bei schwerem Unfall auf der A3

Als am Samstagmorgen um 6 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Heßdorf zu einem Unfall auf die A3 gerufen wurde, klang die Meldung über ein qualmendes Auto in der Mittelleitplanke noch relativ harmlos. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle fand die Feuerwehr jedoch ein anderes Bild vor.
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Foto: Feuerwehr Heßdorf
Foto: Feuerwehr Heßdorf
Ein "internationales Treffen" von Fahrzeugen und eine Vollsperrung der Autobahn, zwei Pkw mit Totalschaden auf der linken Fahrspur, ein Fahrzeug auf der rechten Leitplanke am Standstreifen und ein Klein-LKW etwa 50 Meter weiter vorne am Standstreifen. Die Absicherung der Unfallstelle übernahm die Heßdorfer Feuerwehr mit ihrem Verkehrssicherungsanhänger.

Die Fahrzeuginsassen wurden zwischenzeitlich vom Rettungsdienst versorgt. Zusammen mit den Feuerwehrkollegen aus Herzogenaurach leuchtete die Heßdorfer Wehr die Unfallstelle aus und nahm die auslaufenden Betriebsstoffe auf. Nach rund drei Stunden konnte die Autobahn wieder frei gegeben werden. Beteiligt war ein Golf aus Österreich, der nach Aussagen der Polizei auch den Unfall verursachte, als er auf einen Mazda aus den Niederlanden auffuhr.

Der Mazda kam auf der rechten Spur zum Stehen und der Golf schleuderte in die Mittelleitplanke. Auf den liegen gebliebenen Mazda fuhr dann ein Transporter aus München auf und drehte den Mazda um die eigene Achse und der Transporter kam nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb nach etwa 70 Meter an der Leitplanke stehen. Zu guter Letzt übersah ein Münchner Mercedes-Fahrer den querstehenden Mazda und prallte dem Niederländer in die Beifahrerseite, was für beide Pkw einen Totalschaden bedeutete. Zwei Fahrer wurden mittelschwer verletzt, zwei leicht verletzt. Eine Person steht unter Schock.
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