Erlangen
Schäden

Unwetter in Mittelfranken: Überschwemmung, Blitzschlag, Straßenschäden

Wieder haben schwere Unwetter Mittelfranken heimgesucht und große Schäden angerichtet. In Erlangen gab sogar ein Kanaldeckel nach.
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Foto: News5/Grundmann
Foto: News5/Grundmann
Erneut ist am Mittwochabend eine massive Unwetterfront über Mittelfranken hinweggezogen. Innerhalb von einer halben Stunden fielen laut Fotoagentur News5 verbreitet über 20 Liter auf den Quadratmeter, zu viel für manche Kanalisation. In Erlangen drückte das Wasser anscheinend mit einer derartigen Wucht in die Abflussrohre, dass ein Kanaldeckel samt eiserner Verankerung förmlich aus dem Boden geschossen wurde. Die Konstruktion landete an einem Auto, während das Wasser sich über der Straße ausbreitete.

In Hersbruck im Nürnberger Land fand ein Blitz sein Ziel ausgerechnet im Dachstuhl eines Einfamilienhauses. Sofort schlugen Flammen aus dem Gebälk.
Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehr konnte hier größerer Schaden verhindert werden.

Regelrecht abgesoffen sind dagegen mehrere Dörfer rund um Steindl im Landkreis Roth. Hier schwoll der hiesige Bach, normalerweise ein etwa 50 Zentimeter breites Gewässer, auf das gut Fünffache an und setzte Straßen und Häuser unter Wasser. "Wir hoffen, dass nichts mehr nachkommt. Die Straßen sind überflutet, mehrere Keller vollgelaufen", resümierte die Feuerwehr, die mit 100 Kräften wieder Sonderschichten schieben musste. Wie viele andere Regionen in Bayern auch wird Franken seit Wochen von teils schweren Unwettern heimgesucht.
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