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Erlangen
Polizei warnt

Trickdiebe treten in Erlangen als Bettler auftreten

Im Stadtgebiet Erlangen kam es nach Angaben der Polizei zu einigen Diebstählen, die auf das Konto angeblicher Bettler gehen. Tatsächlich handelt es sich um Trickdiebe. Die Polizei warnt vor den kriminellen Maschen und erklärt, wie man sich schützen kann.
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Im Stadtgebiet Erlangen kam es nach Angaben der Polizei zu einigen Diebstählen, die auf das Konto angeblicher Bettler gehen. Tatsächlich handelt es sich um Trickdiebe. Symbolbild: Archiv
Im Stadtgebiet Erlangen kam es nach Angaben der Polizei zu einigen Diebstählen, die auf das Konto angeblicher Bettler gehen. Tatsächlich handelt es sich um Trickdiebe. Symbolbild: Archiv
In den vergangenen Monaten riefen mehrfach besorgte Bürger bei der Polizei in Erlangen an und meldeten bettelnde beziehungsweise angeblich hilfesuchende Personen, die sich zum Teil sehr aufdringlich verhielten und als Trickdiebe entpuppten. In diesem Zusammenhang kam es heuer im Stadtgebiet von Erlangen bereits zu einigen Diebstählen und Diebstahlsversuchen aus Wohnungen und erst Ende Mai kam es zum wiederholten Male zum Trickdiebstahl durch eine angebliche Spendensammlerin.

Die Taten verlaufen immer wieder nach dem gleichen Schema: Die angeblich Hilfsbedürftigen klingeln beispielsweise an den Türen vornehmlich älterer Menschen und versuchen unter verschiedenen Vorwänden (zum Beispiel mit der Bitte um ein Glas Wasser) die Wohnungen zu betreten. In einigen Fällen gehen sie einfach ungebeten hinein und in anderen drängen sie sich sogar den Weg frei.
Sobald sich dann die Gelegenheit bietet, werden herumliegende Wertsachen entwendet und wenn die Bewohner abgelenkt sind, dazu auch Schubfächer und Schränke geöffnet.

Manchmal machen sich Trickdiebe auch die Spendenbereitschaft der Bürger zunutze, indem sie ihre potenziellen Opfer unter Vorhalt von Spendenlisten ablenken, um dann im passenden Moment in die Geldbörsen der Spendenwilligen zu greifen.

Nachdem Trickdiebe, sei es als angebliche Spendensammler oder scheinbar Hilfsbedürftige, fortwährend "Erfolg" mit diesen kriminellen Maschen haben, sollen Ihnen folgende Tipps der Polizei dabei helfen, wie Sie sich schützen können:

• Beachten Sie, dass die Täter oftmals versuchen einen
Körperkontakt, beispielsweise durch Küssen und Umarmungen, herzustellen, um in einem unbeobachteten Moment Bargeld aus den mitgeführten Taschen und Ähnlichem zu stehlen. Wenn Sie spenden möchten, achten Sie bitte auf persönliche Distanz zwischen Sammler(n) und Ihnen.

• Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung. Bestellen Sie
Unbekannte zu einem späteren Zeitpunkt wieder, wenn eine Vertrauensperson anwesend ist oder ziehen Sie Nachbarn hinzu.

• Gegen zudringliche Besucher notfalls auch energisch wehren
(laute Ansprache, Hilferufe).

• Bei angeblicher "Notlage" von Fremden an der Tür, anbieten,
selbst nach Hilfe zu telefonieren und dabei die Tür gesperrt lassen oder das Gewünschte (Schreibzeug, Glas Wasser) hinausreichen.

• Sollten Sie Opfer solcher Täter geworden sein, zögern Sie nicht und nehmen umgehend über Notruf 110 mit der Polizei Kontakt auf.
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