Herzogenaurach
Liederkranz

Traditionelles Friedhofsingen in Herzogenaurach

Mit einem gemeinsamen Gebet für die verstorbenen endete das traditionelle Friedhofsingen am Heiligen Abend im alten Friedhof in Herzogenaurach.
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Foto: Roland Meister
Foto: Roland Meister
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Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist dieser Termin für die Sängerinnen und Sänger des "Liederkranz" Herzogenaurach am Heiligen Abend der letzte Termin für das jeweilige Jahr. Auch heuer, war unter der Leitung von Gerald Fink, das Friedhofsingen gut besucht. Bei eher frühlingshaften Temperaturen wollte keine richtige Weihnachtsstimmung aufkommen, gäbe es da nicht die beiden wohl bekanntesten Weihnachtslieder "Oh du fröhliche, oh du selige" und "Stille Nacht, heilige Nacht" welche vor dem Gebet gemeinsam gesungen wurden.

Spätestens jetzt wurde jedem bewusst, dass es Weihnachten ist. Von Seiten des Chors gab es in diesem Jahr einen kleinen Querschnitt weihnachtlichen Liedgutes aus Siebenbürgen, mit den Stücken, "Eine wunderbare Kunde", "Kommt und hört die Engel singen" sowie zum Abschluss das "Gloria in excelsis deo", Ehre sei der hohen Nacht. Das Weihnachtsevangelium, in vier Teilen, wurde wie von Erika Steininger vorgetragen. Umrahmt wird das Friedhofsingen seit ein paar Jahren von den Familien Meschede und Maier, sprich die beiden Mütter mit ihren Kindern, auf ihren Instrumenten.


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