Höchstadt a. d. Aisch
Konzert

Telemann im Höchstadter Schlossgewölbe

Studierende des Salzburger Mozarteums präsentieren am 10. Februar in Höchstadt spätbarocke Kammermusik der Spitzenklasse.
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Agata Meissner ist beim Konzert im Schlossgewölbe als Solistin am Cembalo und als Begleitung von Friederike Klek zu hören. Foto: PR
Agata Meissner ist beim Konzert im Schlossgewölbe als Solistin am Cembalo und als Begleitung von Friederike Klek zu hören. Foto: PR
Heuer richtet die Musikwelt ihr Augenmerk auch auf Georg Philipp Telemann, dessen Todesjahr sich zum 250. Mal jährt. "Pro-musica" greift diesen Anlass auf für ein Konzert mit Schwerpunkt auf dem populärsten spätbarocken deutschen Meister: Am Samstag, 11. Februar, um 19.30 hält Georg Philipp Telemann mit seiner Musik Einzug im Schlossgewölbe in Höchstadt.

Für eine möglichst authentische Interpretation der Werke Telemanns sorgen diesmal Kontakte zum Mozarteum Salzburg: Studierende dieser renommierten Ausbildungsstätte werden zu hören sein: Friederike Klek, hochtalentierte Studentin aus der Klasse von Dorothee Oberlinger musiziert auf Blockflöten von Sopran- bis Basslage, begleitet wird sie von der Gambistin Corinna Metz und der Cembalistin Agata Meissner, die natürlich auch solistisch zu hören sind.

Telemann gilt zu recht als der "Mendelssohn" unter den Meistern im Spätbarock: Mit ungewöhnlich "leichter Hand" bedient er sich der Moden seiner Zeit, ohne deren hohen künstlerischen Anspruch zu unterlaufen.
Diese Fähigkeit begünstigte durchaus seine Karriere, die ihn bis zur herausragenden Position im Hamburger Musikleben führte. Heute wäre er vermutlich Chef der Elbphilharmonie.

Das Telemann-Programm sucht aber auch Querverbindungen, zum Beispiel zu Philipp Emanuel Bach, dem zweiten Sohn des großen Johann Sebastian Bach, dessen Patenonkel Telemann war; aber auch zu dem zeitgenössischen Komponisten Markus Zahnhausen. Er setzt sich in dem Stück "Traumspiel" für Flöte solo mit einer Telemann-Fantasie auseinander - in der Tonsprache unserer Zeit, aber freilich mit dem Brückenschlag zur Musikgeschichte und ihren zauberhaften alten Instrumenten. Ins Schlossgewölbe passen sie hinein und können dort ihren ganzen Charme entwickeln.

Karten zum Preis von 14 Euro gibt es im Vorverkauf bei der Sparkasse Höchstadt und unter Tel. 09193/1528 (Abendkasse 16 Euro). red
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