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Siemens

Stellenabbau bei Siemens: Wohl 500 Jobs in Erlangen betroffen

Nach Informationen des Bayerischen Rundfunks sind vom geplanten Stellenabbau bei Siemens vor allem Erlangen und München betroffen. Je 500 Arbeitsplätze sollen demnach an den beiden Standorten wegfallen. Am Freitag sollen Details bekannt gegeben werden.
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Foto: Archiv / EPA/ANDREAS GEBERT
Foto: Archiv / EPA/ANDREAS GEBERT
Bereits am Donnerstag wurde bekannt, dass der geplante Konzernumbau bei Siemens weltweit rund 7000 Jobs kosten werde, davon 3300 in Deutschland. Das Unternehmen hat eine Stellungnahme bislang abgelehnt.

Siemens: 500 Stellen vom Abbau betroffen?
Wie der Bayerische Rundfunk am Donnerstagabend berichtete, sollen in Deutschland vor allem die Standorte in München und Erlangen vom geplanten Stellenabbau des Unternehmens betroffen sein. Demnach sollen an beiden Standorten je 500 Arbeitsplätze wegfallen.

Am Freitag sollen weitere Details des geplanten Umbaus und damit auch des Stellenabbaus bekannt gegeben werden.

Siemens-Chef Joe Kaeser will den Elektrokonzern mit dem Umbau schlanker, effizienter und kundennäher machen. Dafür hat er die Einteilung des Geschäfts in Sektoren aufgehoben und die Zahl der Divisionen von 16 auf neun gekappt. Die Medizintechnik soll verselbstständigt werden. Aktivitäten wie die Hörgerätesparte oder der Anteil am Hausgerätehersteller BSH wurden verkauft.

Bereits seit Monaten wird spekuliert, dass durch den Umbau tausende Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen dürften. Die Schätzungen reichten dabei von 5000 bis 15 000 Stellen. Kaeser selbst hatte erklärt, dass zunächst die Arbeitnehmervertreter im Wirtschaftsausschuss, dann die Mitarbeiter und schließlich die Öffentlichkeit informiert werden sollten.
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