Herzogenaurach
Krawatte ab

Stadträtin Sarah Litz greift in Herzogenaurach zur Schere

Da dachte der Herzogenauracher Bürgermeister German Hacker (SPD) noch, er käme ungeschoren davon. Doch er machte die Rechnung ohne die Stadträtin Sarah Litz, denn die gab sich närrisch.
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Stadträtin Sarah Litz strahlt, und der Herzogenauracher Bürgermeister German Hacker darf sich eine neue Krawatte kaufen.  Fotos: Bernhard Panzer
Stadträtin Sarah Litz strahlt, und der Herzogenauracher Bürgermeister German Hacker darf sich eine neue Krawatte kaufen. Fotos: Bernhard Panzer
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Eigentlich hatte er gerade den Feierabend eingeläutet, der Herzogenauracher Bürgermeister German Hacker. Die Sitzung des Bauausschusses war überstanden, Tags zuvor der Stadtrat absolviert - ein ruhiger Donnerstag-Abend konnte kommen. Dachte er. Doch dann sprang die SPD-Stadträtin Sarah Litz auf, zückte die Schere hervor und - schnipp schnapp - schon war sie ab, die bürgermeisterliche Krawatte. Kurz nach sechs Uhr abends war der närrische Moment.

Da half es nichts, dass Hacker die Stadtratssitzung einen Tag vorverlegt hatte. Tat er das wohl aus purer Angst vor der Schere? Denn es war im Jahr 2009, als der damals neu gewählte Bürgermeister am närrischen Donnerstag zum ersten Mal Federn ließ. Auch damals war es eine SPD-Stadträtin, Petra Mauser, nämlich, die zur Schere griff. Doch damals gab ess mehr Publikum - so eine Stadtratssitzung lockt halt auch mal Besucher an.

So viel Aufmerksamkeit gab ess diesmal nicht. Ein Bauausschuss ist halt ein relativ kleines Gremium. Aber: Öffentlich wird es trotzdem. Die Presse hat es gesehen. Und fotografiert.

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