Herzogenaurach
"Blauer" Montag

Stadt beschenkt ihre Mitarbeiter zur Martini-Kirchweih

Die Tradition des "blauen" Kirchweihmontags wird in Herzogenaurach gepflegt und die städtischen Mitarbeiter freuen sich jedes Jahr auf diesen arbeitsfreien Tag zur Martini-Kerwa. Auch ehemalige Mitarbeiter folgen gerne der Einladung der Stadt ins Vereinshaus.
Artikel drucken Artikel einbetten
Norbert Lukasczyk, Hans-Heinrich Weber, Heiner Kaltenhäußer und Hermann März (v. l.) treffen sich seit über 20 Jahren am Kirchweihmontag zum Schafkopfen. Fotos: Richard Sänger
Norbert Lukasczyk, Hans-Heinrich Weber, Heiner Kaltenhäußer und Hermann März (v. l.) treffen sich seit über 20 Jahren am Kirchweihmontag zum Schafkopfen. Fotos: Richard Sänger
+10 Bilder
Der dienstfreie Tag ist eine gute Gelegenheit für einen gemütlichen Plausch und um frühere Kollegen zu treffen, und er wird dementsprechend genossen. Schon seit "ewigen Zeiten", nämlich schon über 20 Jahren, trifft sich am Kirchweihmontag auch eine spezielle Schafkopfrunde im Vereinshaus, bei der die "Schüssela" mehr oder weniger gut gefüllt, je nach Glück und Können, auf den Tischen stehen.
"Den Kerwasmontag hat 1956 der Jachter eingeführt", erzählte Norbert Lukasczyk und meinte damit Hans Maier, den Bürgermeister Herzogenaurachs von 1945 bis 1970. Mitkartler Heiner Kaltenhäußer vermutete, nachdem der Webers Heiner drei schöne Spiele hintereinander gespielt hatte, dass da wohl ein "Panscher" am Tisch sitzt, er meinte damit aber nicht Hermann März, weil der nicht zum Geben dran war.
Ziemlich hoch her ging es aber auch in der Brauereigaststätte Heller, denn auch dort pflegen die
Stammgäste die Tradition des "blauen" Martini-Montags. Die Gäste ließen sich die beliebten Bratwürste oder blauen Zipfel schmecken und zur Kerwa natürlich das geschätzte Rehragout sowie Schweinebraten und Schnitzel. Hans Heller und seine Schwester Gitti hatten alle Hände voll zu tun, um die durstigen und hungrigen Gäste zu versorgen. Für musikalische Unterhaltung sorgten Ingo Singer und Peter Persin, die so manches Kerwaslied zum Besten gaben.
Damit wurde das Ende der diesjährigen, eher durchwachsenen Kerwa eingeläutet. Der Sonntagnachmittag war verregnet und erst am späten Nachmittag hatten sich Marktplatz und Hauptstraße gefüllt. Am Montagnachmittag war das Wetter aber besser, und die kleinen und großen Kirchweihbesucher konnten den Nachmittag genießen.
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren