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Handel

Schuhhandelskette Mengin kann wichtigste Filialen fortführen

Die Schuhhandelskette Mengin kann ihre umsatzstärksten Filialen in Erlangen, Regensburg und Ansbach fortführen.
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Für die Menschen aus Erlangen und dem Umland gehört das Schuhgeschäft Mengin fest zum Straßenbild der Fußgängerzone. Foto: Nikolas Pelke
Für die Menschen aus Erlangen und dem Umland gehört das Schuhgeschäft Mengin fest zum Straßenbild der Fußgängerzone. Foto: Nikolas Pelke
Für die vier Standorte mit insgesamt 100 Mitarbeitern sei mit der Darmstädter Dielmann-Gruppe ein Investor gefunden worden, teilte Insolvenzverwalter Dean Didovic am Montagabend mit. Die anderen Filialen unter anderem in Nürnberg, Fürth, Hof, Schweinfurt und im sächsischen Plauen waren dagegen in den vergangenen Monaten nach und nach geschlossen worden.

"Schuh Mengin ist gerettet. Die Investorensuche wurde zum Erfolg geführt", erklärte Didovic. Ende Januar hatte die traditionsreiche Erlanger Schuhhandelskette beim Amtsgericht Fürth einen Antrag auf Sanierung in Eigenverwaltung gestellt.

Das Unternehmen hatte den Gang zum Insolvenzgericht mit dem Preisdumping des übermächtigen Internethandels begründet. Die Kette zahle an den Topstandorten hohe Mieten - gleichzeitig seien immer weniger Menschen in den Innenstädten unterwegs.
Dies seien gravierende Marktverschiebungen.

Das Sanierungskonzept habe die Konzentration auf die rentabelsten Ladengeschäfte beinhaltet, betonte der Insolvenzverwalter. Die vier verbleibenden Filialen zeichneten für 100 Arbeitsplätze und 40 Prozent des Umsatzes verantwortlich. "Auf deren Erhalt haben wir uns konzentriert, letztlich erfolgreich", sagte Didovic.
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