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Erlangen
Naturwissenschaft

Schülerinnen experimentieren erfolgreich mit Tee und Eiswürfeln

Zwei 13-jährige Schülerinnen aus Erlangen haben den Superpreis des Bayerischen Bildungsministeriums für "herausragende Leistungen" bekommen.
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Sarah Wiesend (l.) und Lena Hast haben in den vergangenen Jahren schon einige Urkunden gesammelt. Foto: Filiz Mailhammer
Sarah Wiesend (l.) und Lena Hast haben in den vergangenen Jahren schon einige Urkunden gesammelt. Foto: Filiz Mailhammer
Früh übt sich, wer einmal Wissenschaftler werden möchte. Zwei Erlanger Schülerinnen wurden mit dem Superpreis des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst für ihre außerordentlichen Leistungen bei dem Landeswettbewerb "Experimente antworten" ausgezeichnet. Die beiden 13-Jährigen, Lena Hast vom Emil-von Behring-Gymnasium in Spardorf und Sarah Wiesend vom Gymnasium Fridericianum in Erlangen, waren schon zum dritten Mal angetreten.
"Experimente antworten" ist in Bayern ein naturwissenschaftlicher Wettbewerb, der im Schuljahr 2015/16 zum 13. Mal ausgetragen wurde. An dem jährlich stattfindenden Wettbewerb dürfen Schüler ab der fünften Klasse teilnehmen und müssen im angegebenen Zeitrahmen vorgegebene Themen bearbeiten. Die Themen des letzten Wettbewerbs lauteten "Ganz schön spannend! (Seifenherstellung aus Rosskastanien)", "Abwarten und ... (Experimente mit Tee)" sowie "Eiskalt erwischt! (Experimente mit Eiswürfeln)".


Exotische Materialien

"Manchmal habe ich ein ganzes Wochenende für die Experimente gebraucht. Aber die Arbeit hat Spaß gemacht und wir haben coole Preise bekommen", sagt Lena Hast. Besonders gefreut hat sie sich über einen Laborgerätekasten.
"Es war nicht immer einfach, die nötigen Chemikalien im Baumarkt oder im Internet zu bekommen, denn die Materialien waren teilweise schon exotisch", sagt Regina Wiesend, die Mutter der zweiten Gewinnerin. Das meiste mussten die Schülerinnen selbst beschaffen, aber auch das war keine wirkliche Hürde für die naturwissenschaftlich interessierten Siebt-klässlerinnen.
"Aus Zeitmangel musste ich einige Experimente in den Ferien durchführen, aber die Arbeit hat mir sehr viel Spaß gemacht", sagt Sarah Wiesend, deren älterer Bruder ihr Vorbild ist. Auch er hat schon dreimal am Wettbewerb teilgenommen. Man kann nur dreimal mitmachen, aber das ist für Lena Hast kein Problem. Sie stellt sich nun neuen Herausforderungen und möchte bei "Jugend forscht" mitmachen. Auch ihre Mutter ist begeistert: "Dieser Wettbewerb war ein toller Einstieg in die Naturwissenschaften und eine schöne Einführung für ,Jugend forscht‘."

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