Herzogenaurach
Musik

Schöne Klänge in Herzogenaurach führten in die Nacht des 3. Advents

Das Konzert in der Evangelischen Kirche von Herzogenaurach zeigte ein breites Spektrum und ein hohes Niveau an Darbietungen. Rund 400 Zuhörer konnten sich von dem hervorragenden Ambiente der Kirche überzeugen.
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Die Kirche erwies sich als hervorragender Konzertraum.  Fotos: Manfred Welker
Die Kirche erwies sich als hervorragender Konzertraum. Fotos: Manfred Welker
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Auch in diesem Jahr wirkten einige hundert Personen aus den zahlreichen Chören und Orchesterformationen Herzogenaurachs an dem Konzert mit. Um das Programm ansprechend zu gestalten, musste eine Auswahl getroffen werden.

Die Akteure mussten daher zum Teil die Zeit bis zu ihrem Auftritt in Räumen der Realschule abwarten. Herzogenaurachs Bürgermeister Dr. German Hacker (SPD) würdigte die Veranstaltung: "Das Programm ist bewährt!"
Die Zuhörer konnten mit traditionellen Liedern aus dem Alpenraum bis zu "Nacht, mehr denn lichte Nacht", komponiert vom Herzogenauracher Gerald Fink, eine Zeitreise durch die Musik antreten. Die Moderation hatte Gerald Fink übernommen. Er würdigte besonders das breite sängerische Spektrum des Abends.
Fink betonte: "Das Konzert kann auf eine Tradition von 40 Jahren zurückblicken, während es die Sendung ,Wetten, dass ...' auf nur 33 Jahre gebracht hat."

Alles perfekt geprobt

Das Konzert begann mit "La Storia", einer Tondichtung von Jacob de Haan und "Heaven's Light" von Steven Reineke, interpretiert von der Bläserphilharmonie der Stadtjugendkapelle unter der Leitung von Norbert Engelmann. Die rund 40 Mitglieder der Stadtjugendkapelle hatten, wie nicht anders zu erwarten war, die Stücke perfekt einstudiert und auch dargebracht, wofür sie einen langen Applaus erhielten.
Die Käthe-Zang-Sing- und Musikschule Herzogenaurach war in diesem Jahr mit dem Flötenensemble und einem königlichen Komponisten vertreten. Aus dem Quartett für vier Flöten aus der Feder des Preußenkönigs Friedrichs des Großen spielten sie die Sätze "Affettuoso" und "Allegro".

Gut vertreten waren in diesem Jahr auf jeden Fall die Chöre der Stadt. Die Klasse 2 g der Carl-Platz-Schule Herzogenaurach brachte Lieder "Weihnacht, Weihnacht" mit einer Musik von Wolfgang Gies und die traditionellen Stücke "Süßer die Glocken nie klingen", "Ganz still is des Land umadum" sowie den Südtiroler Andachtsjodler dar.

Mit musischer Erziehung früh beginnen

Für Fink war dieser Auftritt ein Beispiel, wie wichtig es sei, musische Arbeit bereits in der Grundschule anzubieten. Denn ein Gruppe von Kindern müsse aufeinander hören und sich aufeinander einlassen.
Mit zahlreichen Aktiven stellte der Mädchenchor der katholischen Pfarrgemeinde St. Maria Magdalena unter der Leitung von Toni Rotter eine der größten Formationen des Konzerts dar. Den Sängerinnen gingen die Stücke "Wie eine Kerze leuchtet" von Franz Kett, "Hör mal auf die leisen Töne" von Johannes M. Roth, die Volksweise "Und unser lieben Frauen" sowie "Goldnes Licht" von Martin G. Schneider gewohnt leicht von den Lippen. Die Formation erhielt langen Applaus.

Vertreten war auch der Kirchenchor der Pfarrgemeinde St. Otto mit zwei Liedern von John Rutter: "Die wunderbarste Zeit ist nah" und "We wish you a merry Christmas", außerdem "Gottes grenzenlose Liebe" von Robert Jones.

Heimische Töne

Der Hammerbacher Singkreis brachte heimische Töne in die Kirche mit. Die Lieder "Es kommt ein Schiff geladen" aus dem Andernacher Gesangbuch, "Laudate Dominum" von Knut Nystedt und "Ave Maris Stella" von Lajos Bárdos trug der Volkschor Herzogenaurach zum Programm bei. Etwas andere Töne brachten die Gospel Hearts mit dem afroamerikanischen Spiritual "Go tell it on the mountain" sowie mit "Beacon of Love" von Niels Schröder und "Shine your light" von Jan Groth. Das Vokalensemble "Ton in Ton" hatte "Nacht, mehr denn lichte Nacht" von Gerald Fink und "Exsultate, Jubilate" von Brian Lewis im Repertoire.
Der Applaus der Zuhörer honorierte die Programmbeiträge der Mitwirkenden, und alle waren der Meinung, dass auch dieses Konzert die Erwartungen mehr als erfüllt habe. Alle Leiterinnen und Leiter der unterschiedlichen Formationen erhielten ein Präsent. Das gemeinsame Schlusslied "Macht hoch die Tür" entließ die Zuhörer und die Akteure in die Nacht des dritten Advents.
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