Höchstadt a. d. Aisch
Flohmarkt

Schatzsuche in den Höchstadter Garagen

In Höchstadts Norden lockt am Sonntag wieder der Garagen-Trödel. Wer macht mit und welche Neuerungen gibt es?
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Jeanette Exner (l.), Anita Kopp und Bernd Riehlein haben schon mal in den Kisten einer Höchstadter Garage gestöbert. Foto: Jann Weckel
Jeanette Exner (l.), Anita Kopp und Bernd Riehlein haben schon mal in den Kisten einer Höchstadter Garage gestöbert. Foto: Jann Weckel
Vom Porzellangeschirr bis zum Pferdegeschirr: Es schlummern so einige verborgene Schätze und Kuriositäten in den Garagen des nördlichen Teils Höchstadts. 50 dieser Garagen öffnen am kommenden Sonntag, 26. Juni, ihre Pforten zum jährlichen Garagen-Trödel, der von 9 bis 17 Uhr stattfindet.

Organisiert wird die Aktion vom Höchstadter Arbeitskreis Kultur (Akku). "Es gibt einfach viele Menschen, die ihre Sachen nicht wegschmeißen wollen, sondern verkaufen", sagt Organisatorin Jeanette Exner. Die teilnehmenden Garagen werden mit Luftballons kenntlich gemacht. Wer nicht planlos umherirren will, findet in der Tilman-Riemenschneider-Straße 1 nicht nur eine Toilette, sondern auch eine Karte zum Mitnehmen, auf der alle teilnehmenden Garagen eingezeichnet sind.

Doch trotz aller Schnäppchenjagd: "Man darf auch den sozialen Aspekt nicht unterschätzen. Hier kommen viele Leute ins Gespräch, die sich sonst nicht begegnet wären", ergänzt Bernd Riehlein, Leiter der Fortuna Kulturfabrik.

Am darauffolgenden Sonntag, 2. Juli, findet dann genau dort, parallel zum "normalen" Garagen-Trödel in Höchstadt Süd, eine Neuerung im Garagen-Trödel-Konzept statt. Ein zentraler Trödelmarkt im Hof der Kulturfabrik soll all jenen Menschen eine Plattform bieten, die zwar auch einige Dinge loswerden möchten, aber schlicht keine eigene Garage besitzen. Zudem soll der Markt das Kirchweihwochenende um eine Attraktion reicher machen.

"Es haben einige Leute angerufen, die die Anmeldefrist zum Garagen-Trödel verpasst haben. Da musste ich immer auf den Markt an der Fortuna verweisen", sagt Exner. Deshalb ein letzter Aufruf: Wer dort noch einen Verkaufsstand aufbauen will, kann sich bis Samstag bei Jeanette Exner anmelden (Tel. 09193/697196). Es werden fünf Euro Standgebühr und 20 Euro Kaution fällig, die es aber zurück gibt, wenn der Standplatz sauber verlassen wird. Der Stand darf maximal drei Meter lang sein. Zum Be- und Entladen und zum Parken kann der benachbarte Parkplatz des Einkaufszentrums genutzt werden.
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