Röttenbach

Röttenbacher Schüler fassen Armut in Musik

Schüler der Röttenbacher Schule haben ein Stück einstudiert, das die Bedeutung von Freundschaft unterstreicht. Am Donnerstagabend, 11. Juli, findet eine weitere Aufführung statt.
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Gebannt folgten die Schüler der Aufführung ihrer Kollegen auf der Bühne.   Fotos: Heike Reinersmann
Gebannt folgten die Schüler der Aufführung ihrer Kollegen auf der Bühne. Fotos: Heike Reinersmann
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Fußballträume und reale Armut in Brasilien sind die Themen des Misereor-Musicals "Walles und die Freundschaftsbande". Schüler der zweiten, dritten und vierten Klassen führten dieses Stück unter der Leitung ihrer Lehrerinnen Susanne Leuchtenberger-Schlüter und Katrin Körner in der Röttenbacher Schule auf.
Ungefähr seit Jahresanfang hatten sie Lieder, Text und Tänze einstudiert. Eine Ausstellung über das Leben in Brasilien vervollständigte die ganzheitliche Arbeit. Witzige Bühnendetails wie ein riesengroßer Papp-Bus mit realen Haltestellen-Geräuschen, stilechte Kostümierungen in jeder Situation oder das riesengroße Hintergrundbild rundeten die Darbietung ab.

Beeindruckend auch der gut einstudierte Chorgesang, der akzentuiert, klar und gut intoniert im Publikum ankam. Mutig und entschlossen traten die jungen Schauspieler auf.

Ihre Botschaft zeigte sich in dem sicher einstudierten Tanz "Samba Brasil - das Leben hier ist kein Spiel." Die mehr als 200 Zuschauer saßen gebannt auf ihren Stühlen und ihre Anteilnahme war deutlich zu spüren, als gesungen wurde "Angst ist nur ein kleines Wort." Ein zuversichtlicher Ausklang des Musicals unter dem Motto "Wir sind nie allein", entließ die Schüler benachbarter Schulen am Dienstag mit einer positiven Grundstimmung.

Am Donnerstag, 11. Juli, findet um 18 Uhr eine Vorstellung für Eltern und Auswärtige statt. Der Erlös geht an das Ronald-McDonald-Haus in Erlangen.

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