54 Anmeldungen haben die vier ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen der Initiative "Wir in Röttenbach!" ("WiR!") für ihren ersten Garagenflohmarkt in der Gemeinde bekommen, der am kommenden Sonntag, 22. April, von 11 bis 16 Uhr bei jedem Wetter stattfindet. Jetzt ist die Spannung groß, wie diese Aktion angenommen wird, zumal "WiR!" auch in umliegenden Gemeinden kräftig die Werbetrommel gerührt hat. Nach fast einem Jahr ihres Bestehens hat sich die ehrenamtliche Initiative mittlerweile im Röttenbacher Gemeindeleben etabliert und setzt beständig neue Ideen in die Tat um.
Zu "WiR!" gehören neben Susanne Neuner noch Stefanie Greber, Brigitte Beck und Britta Gallwas. Jeden Montag bieten die vier Frauen von 10 bis 12 Uhr im Jugendbüro im Rathaus eine Sprechstunde an. Der Grundgedanke ist, als Koordinierungsstelle im Rathaus freiwillige Dienste aller Art unter allen Generationen zu vernetzen.
Außerdem werden zum Beispiel Kulturfahrten organisiert. Beim Dorffest im Juli vergangenen Jahres stellte sich "WiR!" erstmals offiziell den Bürgern vor. Die Idee, einen Garagenflohmarkt quer durch Röttenbach auf die Beine zu stellen, kam Brigitte Beck. Sie wollte, dass die Leute ihre gebrauchten Sachen einmal bequem vor Ort anbieten können, anstatt sich extra auf Trödelmärkte außerhalb stellen zu müssen. Auch Bürgermeister Ludwig Wahl (FW) ließ sich begeistern und steuerte Luftballons bei, die mit dem Gemeindelogo bedruckt sind und die Garagen kennzeichnen sollen. Bis auf Lebensmittel darf alles verkauft werden, was die Haushalte hergeben wollen.

Ein breites Angebot


"Es werden Playmobil, Lampen, ein Schlagzeug und Möbel verkauft", hat Stefanie Greber schon erfahren. Auch das "WiR!"-Team beteiligt sich aktiv am Verkaufen und wird bei anderen Teilnehmern vorbeischauen, um anschließend Bilanz ziehen zu können. Wer sich zwischendrin ausruhen möchte, kann beim Frühlingsbrunch des Fördervereins der katholischen Kindertagesstätte vorbeischauen: Ab 10 Uhr bietet er auf dem Spielplatz an der Klebheimer Straße Kuchen, Snacks und Spielstationen für Kinder an.
Für die wachsende ehrenamtliche Arbeit sucht das "WiR!"-Team Verstärkung, insbesondere für die Organisation von Fahrten. "Das werden wir jetzt gezielt angehen", betont Susanne Neuner. Und sie erinnert sich: "Am Anfang wurden wir belächelt. WiR! sei unnötig, hieß es." Aber mittlerweile, freut sich Stefanie Greber, "ist es eine Hausnummer. Die Ideen werden gut angenommen."