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Höchstadt
Freizeitvergnügen

Personal im Höchstadter Hallenbad hofft auf Regen und Matsch

Im Höchstadter Hallenbad beginnt am Samstag, 12. September, die neue Wintersaison. Vor allem von Familien mit Kindern wird diese Einrichtung als günstige und willkommene Alternative zu den großen Spaßbädern in der Umgebung gesehen.
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Die Belegschaft im Höchstadter Hallenbad steht bereit für die neue Saison. Unter den strengen Augen von Hans-Peter Philipp (Mitte) und Karl-Heinz Zillich (rechts) misst Youngster Daniel Schaub den Chlorgehalt im Warmwasser-Bewegungsbecken.  Foto: Andreas Dorsch
Die Belegschaft im Höchstadter Hallenbad steht bereit für die neue Saison. Unter den strengen Augen von Hans-Peter Philipp (Mitte) und Karl-Heinz Zillich (rechts) misst Youngster Daniel Schaub den Chlorgehalt im Warmwasser-Bewegungsbecken. Foto: Andreas Dorsch
Die Becken sind geflutet, das Wasser erreicht langsam seine Betriebstemperatur, am richtigen Chlorgehalt wird noch gefeilt. Das Höchstadter Hallenbad ist gerüstet für die neue Saison, die am kommenden Samstag, 12. September, beginnt.

An diesem Tag hat das Bad von 13 bis 20 Uhr geöffnet. Auf die Besucher wartet das 28 Grad warme Schwimmerbecken, das kleinere Lehrschwimmbecken mit 29 Grad und das sprudelnde Warmwasser-Bewegungsbecken mit 34 Grad. Wer in Ruhe schwitzen und entspannen möchte, kommt im Dampfbad auf seine Kosten.


54-Meter-Rutsche

Die Attraktion für die jüngere Generation ist die 54 Meter lange Rutsche. Von Kindern und Jugendlichen bis 13 wird diese sehr gut frequentiert, stellt Hans-Peter Philipp, der Betriebsleiter des Höchstadter Freizeitzentrums, immer wieder fest: "Die Rutsche ist auch für Kleinkinder sicher." Für ältere Jugendliche sei sie dagegen nicht mehr so interessant.

Dieses Klientel vergnügt sich dann mehr in den Spaßbädern der Umgebung. Dafür wird das Hallenbad in Höchstadt vor allem von Familien mit Kindern geschätzt. "Es ist kleiner und überschaubarer", sagt Philipp.


Vier Euro Eintritt

Und die Preise sprechen auch für Höchstadt. Zwei Stunden Badespaß kosten Erwachsenen hier vier, Jugendlichen drei Euro. Kinder können sich an den Wochenenden und in den Ferien im Lehrschwimmbecken zudem mit Schwimmtieren und Wasserspielzeug vergnügen.

Das Höchstadter Hallenbad registriert unter der Woche täglich rund 250 Besucher. Samstags sind es um die 300, sonntags um die 500. Die Besucherzahlen hängen aber sehr stark vom Wetter ab. Je schlechter draußen die Witterung ist, desto mehr Menschen gehen ins Schwimmbad.

Philipp, sein Stellvertreter Karl-Heinz Zillich und Daniel Schaub, der erst 23-jährige Meister für Bäderbetriebe, wünschen sich für den Winter und vor allem in der Weihnachtszeit "neun bis zehn Wochen Matsch und Regen". Dann strömen die Leute ins Bad.

Große Sanierungsarbeiten standen in diesem Sommer nicht an. Für rund 6000 Euro wurden zwei Umwälzpumpen überholt.

Nachdem das Hackschnitzel-Heizwerk in der Kerschensteinerstraße wieder angeworfen ist, wird das Hallenbad mit der dort erzeugten Fernwärme versorgt. Dies reicht laut den Mitarbeitern völlig aus, um Badewasser und Raumluft auf Betriebstemperatur zu bringen. "Nur bei großer Kälte wird im Notfall mit Öl zugeheizt", sagt Zillich.
Sehr gut angenommen werden im Höchstadter Hallenbad die von der Stadt angebotenen Schwimmkurse, Babyschwimmen und Wassergymnastik für ältere Menschen. Auch ein Kraulkurs für Erwachsene steht im Programm.

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