Höchstadt a. d. Aisch
Firmenkundengeschäft

Nordlicht Jörn Albers bringt frischen Wind in den Sparkassen-Vorstand

Jörn Albers heißt der neue Chef des Firmenkundengeschäfts in der Kreissparkasse Höchstadt. Er wechselte aus Emden an die Aisch und will die Zukunft mit Qualität und Flexibilität gestalten. Nach abgeschlossenem Umzug wurde er am Freitag der Öffentlichkeit vorgestellt.
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Der neue Chef des Firmenkundengeschäfts Jörn Albers mit Thomas Pickel (l.) und Reinhard Lugschi.  Foto: pr
Der neue Chef des Firmenkundengeschäfts Jörn Albers mit Thomas Pickel (l.) und Reinhard Lugschi. Foto: pr
Nach fünfjähriger Tätigkeit als Leiter des Geschäftsbereiches Firmen- und Gewerbekunden war Thomas Pickel im vergangenen Sommer in den Vorstand der Höchstadter Kreissparkasse berufen worden. Seit dem war diese Position vakant. "Wir haben uns die Nachfolgeregelung nicht leicht gemacht", erklärte Reinhard Lugschi. Denn, so der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse, dem Leiter des Firmenkundengeschäftes kommt innerhalb der Sparkasse eine besondere Bedeutung zu. "Er ergänzt als stellvertretendes Vorstandsmitglied die Geschäftsführung. Da braucht es jemanden, der die fachlichen Voraussetzungen erfüllt und die gleiche Unternehmensphilosophie lebt."

Albers trat seinen Dienst bereits Anfang April an. Da wechselte er von einer ähnlichen Position bei der etwas kleineren Sparkasse im ostfriesischen Emden nach Höchstadt. So richtig in Mittelfranken angekommen ist er aber erst jetzt.
"Wir haben eine neunjährige Tochter. Die musste erst das Schuljahr zu Ende machen, bevor wir endgültig umziehen konnten", berichtet Albers. Seit August lebt die dreiköpfige Familie nun in Höchstadt-Süd - und freut sich: "Mit Kellerbergkirchweih und Altstadtfest hätte der Start nicht besser laufen können."


Die Struktur hat ihn gereizt

Von der Pike auf erlernt hat Albers sein Handwerk bei der Sparkasse Lüneburg. Dort entwickelte er sich zum Experten für die Betreuung von Firmenkunden und studierte gleichzeitig am Sparkassen-Lehrinstitut in Bonn. Als Marktbereichsleiter wechselte er dann für 13 Jahre zur Sparkasse nach Donaueschingen, bevor es ihn im Jahr 2009 als Leiter für das Geschäftsfeld gewerbliche Kunden nach Emden zog.

Auf die Frage, warum er nun von der Nordsee nach Mittelfranken wechselte, hat Albers gleich mehrere Antworten. Da ist zum einen die Metropolregion Nürnberg. "Mehr Wirtschaftskraft als hier kann man kaum haben", sagt er. Eine Ausgangssituation, die ihm beruflich viele Gestaltungsmöglichkeiten bietet. "Besonders gereizt hat mich auch die Struktur in der Kreissparkasse Höchstadt. Hier sind Kundenberatung und Sachbearbeitung weitgehend in einer Abteilung verknüpft. Auf diese Weise kann man besonders kundenorientiert arbeiten. Dies ist aber eine Ausnahme in der Sparkassen-Welt", erklärt Albers.


Ein Drittel des Geschäfts

Gerade mit Kundenorientierung will die Kreissparkasse gewerbliche Kunden überzeugen. Gewerbliche Kunden, das sind - wie Pickel betont - in Höchstadt kleine Nebengewerbe bis hin zu internationalen Konzernen, ebenso die Kommunen im Geschäftsgebiet. Sie machen ein Drittel des Sparkassen-Geschäftes aus und stellen somit eine bedeutende Säule des Kreditinstitutes dar - die konsequent ausgebaut werden soll. "Wir beraten vor Ort in den Geschäftsstellen oder bei den Kunden im Betrieb", erklärt Pickel. Dabei werden längst nicht mehr nur Finanzierungen besprochen. "Es geht auch um Leasing oder Versicherungen. Oft um existenzielle Entscheidungen."
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