Gremsdorf
Nominierung

Norbert Walter will Gremsdorf leiten

Der Bürgerblock Gremsdorf schickt Walter als für das Bürgermeisteramt ins Rennen. Amtsinhaber Kleetz kandidiert nicht mehr.
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Norbert Walter  Fotos: Johanna Blum
Norbert Walter Fotos: Johanna Blum
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Gremsdorfs Bürgermeister Waldemar Kleetz (CSU) wird im März 2014 nicht mehr kandidieren. Norbert Walter, bisher Zweiter Bürgermeister der zweitkleinsten Gemeinde im Landkreis, wurde am Sonntag zum Bürgermeisterkandidaten des Bürgerblocks gewählt. Gleichzeitig wurde ihm einstimmig zugestanden, dass er sich auch von der CSU und der Wählergemeinschaft Buch als Bürgermeisterkandidat aufstellen lassen darf.
"Ich bin heute nur zuschauender Gast", so Bürgermeister Waldemar Kleetz zu Beginn seiner Begrüßungsworte. Er freute sich, dass so viele Bürger zu dieser Versammlung gekommen waren. "Es zeigt, dass euch das Wohl unserer Gemeinde sehr am Herzen liegt!" Nach 36 Jahren im Gemeinderat, davon 18 Jahre als Bürgermeister, fällt es ihm nicht gar so schwer, dieses Amt aufzugeben. "Es war eine Aufgabe, die mir Spaß machte, aber jetzt ist auch ein Wechsel notwendig und euer Kandidat ist bestens als mein Nachfolger geeignet."
Während der Vorbereitungen zur Wahl stellte sich Norbert Walter dem Gremium vor: Der Bürgermeisterkandidat ist 48 Jahre alt. Nach dem Internat in Bamberg und der Ableistung des Wehrdienstes studierte er in Hof und arbeitet seit 1987 als Verwaltungsfachwirt im Landratsamt Erlangen-Höchstadt im Bauwesen. "Ich bin seit 20 Jahren verheiratet, habe zwei Kinder, bin nun schon 22 Jahre in der Kirchenverwaltung als Kirchenpfleger, bin im Förderverein unseres Sportvereins aktiv und seit Mai 2002 Mitglied im Gemeinderat und Zweiter Bürgermeister."

Zwölf Jahre im Gemeinderat

Auch die Beweggründe für sein politisches Engagement erklärte er gern. "Ich habe mich im April diesen Jahres - nach Rücksprache mit meiner Familie - entschlossen, für das Amt zu kandidieren." Nach nun fast zwölf Jahren als Gemeinderat und Zweiter Bürgermeister habe er sich bestens eingearbeitet und die Zusammenarbeit mit Waldemar Kleetz sei immer sehr gut gewesen. "Die Aufgabe eines Bürgermeisters ist es, zu gestalten und zu verwalten. Dies habe ich nun schon lange Zeit zusammen mit unserem Ersten Bürgermeister getan. Aber ich will auch weiterhin etwas bewegen" , betonte er. Natürlich sei auch die Verwaltung wichtig. "Seit 25 Jahren bin ich Verwalter, das habe ich gelernt und außerdem steckt dies auch in meinem Nachnamen", meinte er und schmunzelte.
In dem kurzen Rückblick erinnerte er an viele gute Aktionen des Gemeinderates. "Was brannte, das wurde gut abgearbeitet", meinte er zufrieden.
Das Neubaugebiet habe sich äußerst schnell entwickelt und die Gemeinde hat keinen Bauplatz mehr. Kinderkrippe, Umbau Kindergarten, der Dorfplatz in Buch, der zu einem wunderbaren Ortszentrum geworden sei, die Verbindungsstraße Gremsdorf-Biengarten, für die die Gemeinde die gesamten Kosten übernommen hat, von Spielplatz, Urnengräbern, Ausstattung Bauhof und mehr erfuhren die Zuhörer.

Geheime Wahl

"Es ist viel, aber die Ausgaben von gesamt 2,35 Millionen Euro haben sich gelohnt", berichtete Walter. Mit einem Blick auf die zukünftigen Projekte wie Radweg Gremsdorf zum Schwimmbad, Wasser-Hauptversorgungsleitung und mehr schloss er seinen Bericht.
Als Bürgermeisterkandidat wurde er nach einer schriftlichen und geheimen Wahl von 39 der 42 Wahlberechtigten benannt. Drei Stimmen waren ungültig.
Die folgende Wahl der Gemeinderatskandidaten ging schriftlich und geheim vor sich. Dafür sorgte Gemeinderat Herbert Köberlein, der den ganzen Wahlabend auf die Richtigkeit sämtlicher Wahl-Aktionen achtete. Unterstützt wurde er dabei von Markus Ruhmann und Markus Franke.


























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