Heßdorf
Gemeinderat

Neues Pflaster für den Dorfplatz in Hannberg

Die Heßdorfer Räte entschieden über die Pflasterung in Hannberg. Die Wahl fiel auf beige Farbtöne.
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Mit diesen Steinen werden die Gehwege gepflastert. Foto: Richard Sänger
Mit diesen Steinen werden die Gehwege gepflastert. Foto: Richard Sänger
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Im Zuge des Ausbaues der Ortsdurchfahrt in Hannberg durch das Staatliche Bauamt soll auch der Dorfplatz neu gestaltet werden. Aus diesem Grunde begann auch die Sitzung des Gemeinderates am Kirchenplatz in Hannberg, um die Pflasterung des Kirchenplatzes und der Gehsteige zu beschließen.

Die Firma Leipold Bau hatte Musterflächen ausgelegt und Geschäftsführer Hans-Hein Ballmann von der Heßdorfer Baufirma informierte das Gremium über Vor- und Nachteile sowie der Besonderheiten der aufgelegten Pflastersteine. Im Grunde ging es um die Farbwahl und der Vorschlag von Johann Ort (FW), auch Steine aus Granit in Betracht zu ziehen, wurde wegen der erheblichen Mehrkosten nicht weiter diskutiert.
Ballmann informierte die Gemeinderäte nicht nur über das Pflastermaterial, sondern auch über die jeweiligen Hersteller.

Nach der Diskussion einigte sich der Gemeinderat mehrheitlich auf Pflastersteine in einem beigen Farbton der Wachenrother Firma Kaspar Röckelein, dafür stimmten neun Ratsmitglieder, sechs hätten lieber ein graues Pflaster gesehen. Damit wird für den Dorfplatz der Pflasterstein "Malta Quartet coloriert" und für die Gehwegbereiche der Pflasterstein "Via Scalotta coloriert" verwendet.

Zur Sanierung der Grundschule in Hannberg stellte Wilhelm Stockel vom Nürnberger Büro Dess + Falk ein Heizungskonzept vor. Bei der Vergabe der haustechnischen Projektierungsleistungen war das Gewerk Heizung zunächst ausgeklammert worden, um weitere mögliche Lösungen prüfen zu lassen. In seinem Fachvortrag stellte Stockel die Varianten Hackschnitzel und Pelletkessel gegenüber. Erich Biermann (FW) wollte auch die Versorgungslösungen mit Öl und Erdwärme näher betrachtet haben. An einer bereits erstellten Studie, ein Nahwärmekonzept für Schule, Kindergarten und Sporthalle, soll festgehalten werden und wurde vom Referenten auch als grundsätzlich sinnvoll bezeichnet.

Wie Stockel ausführte, können bei der Lösung mit Pellets bereits vorhandene Räume im Schulgebäude als Pufferspeicher verwendet werden. Nach Auffassung des Fachmannes wird der jährliche Bedarf etwa 95 Tonnen betragen und in vier Anlieferungen erfolgen.

Bei einer Hackschnitzellösung ergäbe sich eine ganz andere Situation und Stockel sieht bei den Pellets erhebliche technische und wirtschaftliche Vorteile. Nach seinen Erfahrungen rechnet sich eine Hackschnitzellösung erst bei einer Wärmeleistung von mehr als 300 KW. Nach den vorliegenden Berechnungen führt die Pelletslösung zu einem Baukostenvorteil in der Größenordnung von rund 150 000 Euro.

Zusammenfassend stellte Wilhelm Stockel fest, dass die Pelletslösung ganz eindeutig die technisch und wirtschaftlich sinnvollste Lösung sei. Die Versorgung mit Erdwärme sei schon wegen der hohen Investitionskosten unwirtschaftlich. Eine Ölheizung sei grundsätzlich möglich, könne aber nicht das konzeptionelle Ziel sein. Der Gemeinderat beschloss, dass das Büro Dess + Falk für die Projektierung der Heizungsanlage ein Honorarangebot vorlegt, über das der Gemeinderat dann entscheiden wird.

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