Heßdorf
Spatenstich

Neues Firmengebäude für Motron in Heßdorf

Wenn es um anspruchsvolle Spezifikationen geht, die nicht von der Stange zu kriegen sind, dann ist die Firma Motron Steuersysteme gefragt. Der hohe Anspruch an die technische Klasse und die Zuverlässigkeit der Produkte, war sogar beim Spatenstich des Firmengebäudes im Gewerbepark Heßdorf spürbar.
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v.l. Horst Rehder, Manfred Bachmayer, Christa Matschl, Winfried Rudel und Martin Burger. Fotos: Richard Sänger
v.l. Horst Rehder, Manfred Bachmayer, Christa Matschl, Winfried Rudel und Martin Burger. Fotos: Richard Sänger
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Firmenchef Edmund Burger hatte den Spatenstich minutiös geplant, Die Grußredner Christa Matschl, Landtagsabgeordnete, stellvertretender Landrat Manfred Bachmayer, Bürgermeister Horst Rehder und Architekt Winfried Rudel bekamen je drei Minuten Zeit vorgegeben, ein Grußwort zu sprechen. Die fünf geschmückten Spaten steckte Geschäftsführer Burger bereits 30 Minuten vor dem offiziellen Teil, exakt und in genauem Abstand in den Boden. Die Gläser für den anschließenden Umtrunk und die Platten mit einem Imbiss standen, nicht weniger ausgerichtet, in einem Pavillon bereit. "Wir hätten das bei jedem Wetter durchgezogen, ein bisschen schlechtes Wetter kann uns nicht umwerfen", meinte Winfried Rudel.

Juniorchef Martin Burger bezeichnete den Tag, nach der kurzen Begrüßung durch den Geschäftsführer, als "großen Tag" für das Unternehmen. So werde mehr Platz für die kreativen Mitarbeiter, aber auch ein repräsentatives Gebäude gebraucht. "Ich glaube, dass wir uns in den neuen Räumen sauwohl fühlen", erklärte Burger abschließend.

Christa Matschl freute sich, dass das innovative Familienunternehmen in Heßdorf und damit im Landkreis das neue Gebäude errichtet. Die Abgeordnete sieht es als eine vordringliche Aufgabe der Politik, den mittelständischen Unternehmen zur Seite zu stehen. Mit einem Blick auf Edmund Kainer, Vorstandvorsitzender der Raiffeisenbank Seebachgrund, meinte Matschl, dass es auch eine Aufgabe der Banken sei, sich hinter innovative mittelständische Unternehmen zu stellen.

"Wer arbeitet, ist vor dem Erfolg nicht sicher", mit diesem Spruch begann Bürgermeister Rehder sein Grußwort. So wie Rehder beglückwünschte auch Bachmayer die Firmenleitung zum Entschluss, im Gewerbepark zu bauen. Die Firma sei durch die vorbeiführende Autobahn sehr gut erreichbar, was nicht nur für Kunden, sondern auch für die Mitarbeiter von Vorteil sei. Rehder und Architekt Rudel hoben auch den Baukörper hervor, "der geplante Gebäudekomplex sei kein Allerweltbau, wie er in den meisten Gewerbegebieten zu finden ist, sondern eine Visitenkarte des Heßdorfer Gewerbeparks."

Seit mehr als 25 Jahren entwickelt und fertigt Motron elektronische Lösungen aus den Bereichen der Antriebs- und Steuerungstechnik.
Gegründet wurde Motron im Oktober 1984 vom Dipl.-Ing. Edmund Burger zuerst nur als Vertriebsgesellschaft. Doch schon bald wurden die ersten Kundenwünsche elektronisch entwickelt und anfangs ganz klassisch zu Hause im Keller aufgebaut.
1989 zog Motron dann in das Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) in Tennenlohe ein. Das erste Serienprodukt (das übrigens heute noch in Maschinen läuft) wurde entwickelt und die ersten Mitarbeiter wurden eingestellt. Nach und nach wurden immer mehr Räume dazu genommen. 1997 wurde dann ganz gezielt nahe der Autobahn in Heßdorf Räumlichkeiten gesucht und schließlich auch gefunden. Es kam der Umzug nach Heßdorf ins Gewerbegebiet 6. Auch dort reichte der Platz bald nicht mehr. So wurde dann 2008 das Grundstück gekauft und 2009 mit der Planung des Neubaus begonnen.

Die Firma ist immer dann gefragt, wenn es um anspruchsvolle Spezifikationen geht, die nicht von der Stange zu kriegen sind. MOTRON's-Applikationen arbeiten weltweit in nahezu allen Branchen. Ein Schwerpunkt ist die Medizintechnik. Denn gerade hier ist High-Tech in Verbindung mit äußerster Zuverlässigkeit gefragt.
Das Unternehmen ist natürlich DIN ISO 9001:2008-zertifiziert und wird regelmäßig nach den aktuellen DIN-ISO Normen und von Kunden auditiert. Jedes Produkt, das das Haus verlässt, wird von den Ingenieuren nach strengen Qualitätsvorgaben und unter Einhaltung aller industriellen Sicherheits- und Qualitätsstandards gefertigt und geprüft.
Die Kunden rekrutieren sich aus den Bereichen der Antriebs- und Medizintechnik, den Maschinenbau sowie der Automobilzulieferer-Industrie.

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