Adelsdorf

Neuer Standort für das Rote Kreuz in Adelsdorf

Der Ortsverband des Roten Kreuzes, der derzeit noch in der alten Schule in Aisch untergebracht ist, bekommt eine neue Fläche neben dem Pfadfinderheim.
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FT-Grafik: Carolin Höfler
FT-Grafik: Carolin Höfler
Der Ortsverband des Roten Kreuzes Adelsdorf bekommt einen neuen Standort. Bisher ist er in der alten Schule in Aisch untergebracht. Platz für die vier vorhandenen Fahrzeuge gab es dort allerdings nicht. Jetzt soll der Ortsverband in der Höchstadter Straße direkt neben dem Pfadfinderheim seinen neuen Platz finden. Darauf einigte sich der Haupt- und Finanzausschuss bei seiner Sitzung am Mittwochabend einstimmig.

Konkret sieht der Planungsvorschlag folgendermaßen aus: Adelsdorf finanziert den Bau einer Fertighalle - Bürgermeister Karsten Fischkal (FW) rechnet mit Kosten um die 40 000 bis 50 000 Euro - und vermietet diese dann an das Rote Kreuz. "Der Ortsverband hat dann eine eigene Station mit einer eigenen Fahne vor der Tür. Das bindet auch wieder mehr Leute an das Rote Kreuz", geht Fischkal davon aus.

Neben dieser Halle könnte das Rote Kreuz zusätzlich - auf eigene Kosten - noch weitere Container aufstellen. "Wenn das Rote Kreuz das will", sagt Fischkal.

Die alte Schule ist sanierungsbedürftig. Die Kosten werden auf 2,46 Millionen Euro geschätzt. Um sich diese Summe eventuell sparen zu können, versucht die Gemeinde, den jetzigen Mietern - neben dem Roten Kreuz auch der Eltern-Kind-Verein, Kampfsportschule, Kinderkrippe und Kindergarten sowie VdK - nach und nach eine Alternative anbieten zu können.


Fahrzeuge stehen in Höchstadt

Bereits 2009 hat es im Gemeinderat eine Beschlussvorlage gegeben, in der dem Roten Kreuz die Fläche neben dem Pfadfinderheim als Abstellfläche für ihre Fahrzeuge zur Verfügung gestellt werden sollte. Diese standen zu diesem Zeitpunkt immer im Freien.

Zur Umsetzung kam es damals allerdings nicht. Die Mitgliederzahl war gesunken. "Der Ortsverband hatte Probleme, das ist jetzt wieder ganz anders", freut sich Uwe Pöschl, Gemeinderat und Vorsitzender des Förderkreises des Roten Kreuzes. Aktuell parken die Fahrzeuge beim Busunternehmen Vogel in Höchstadt. "Wenn wir einen Einsatz haben, müssen wir die Autos immer erst holen. Das ist recht umständlich", sagt Pöschl. Auch der Förderkreis wolle einen Beitrag zum neuen Standort leisten.

Für Pöschl und viele andere Rote Kreuzler würde damit ein lang gehegter Traum in Erfüllung gehen: "Das ist eine einmalige Gelegenheit, sich in Adelsdorf etwas zu schaffen. Das bringt uns neuen Zulauf", glaubt Pöschl.

Auch Michael Auer (Grüne) sieht den neuen Standort als gute Lösung, neue Mitglieder vor Ort in den Verband zu integrieren.



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