Höchstadt

Neue Kita in Höchstadt offiziell eröffnet

Nach einer gelungenen Anlaufphase wurde die Kindertagesstätte Regenbogen am Samstagvormittag in der Aula der Anton-Wölker-Schule in Höchstadt offiziell eingeweiht.
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Der Architekt Markus Haindl (links) übergab anstelle eines Schlüssels einen Spielball an Bürgermeister Gerald Brehm und Kita-Leiterin Dana Macioszczyk.Foto: Tina Meier
Der Architekt Markus Haindl (links) übergab anstelle eines Schlüssels einen Spielball an Bürgermeister Gerald Brehm und Kita-Leiterin Dana Macioszczyk.Foto: Tina Meier
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"Wir gehen gemeinsam in die richtige Richtung." Die Entstehung der Kindertagesstätte Regenbogen sei durch eine gelungene Zusammenarbeit aller Beteiligten geprägt, stellte Bürgermeister Gerald Brehm (JL) in seinen Grußworten heraus. Ihr Standort zwischen Grund- und Realschule und neben dem Neubaugebiet sei hervorragend und außerdem werden die Betreuungsplätze gebraucht.

"400 Familien wollen in Höchstadt neu bauen", verkündete Brehm. Daher soll neuer Wohnraum ausgezeichnet und die Bezahlbarkeit erhalten werden. Die Kapazitäten der neuen Kita werden deshalb auch gut genutzt werden. Das Projekt sei im finanziellen Rahmen von 3 Millionen Euro geblieben. Für Brehm ist jeder Euro nachhaltig und richtig investiert: "Ich sage es immer wieder, die Kinder sind die Zukunft."

Die Jüngsten von ihnen hatten anschließend ihren großen Auftritt. Gemeinsam mit ihren Betreuerinnen trauten sich die Kinder der Krippe auf die Bühne und tanzten tapsend mit bunten Tüchern.

Landrat Alexander Tritthart (CSU) sei an diesem Vormittag besonders gerne gekommen. "Wir haben einen jungen Landkreis mit vielen Familien und weiterhin Zuzug." Neben den Arbeitsplätzen gehöre auch ein Betreuungsangebot für die Kinder zum familienfreundlichen Landkreis. Diese Aufgabe sieht Tritthart als überdurchschnittlich gut erfüllt und verkündete stolz, dass im Landkreis jedes Kind einen Platz fände. Neue Plätze gibt es nun auch im Wachenrother Weg. "Das Geschenk des Landkreises soll direkt an die Kinder gerichtet sein", erklärte er und überreichte eine Vielzahl an Spielen für Kinder aller Altersgruppen.


Bibeln und Holzkreuze

Dass die Kinder in der Kita "sehr gut aufgehoben" sind, stellte Carolin Glab vom Elternbeirat zufrieden fest. "Wir können jeden Tag beobachten, wie wohl sich die Kinder hier fühlen", freute sie sich.

Auch Dekan Kilian Kemmer und Pfarrer Hans-Friedrich Schäfer ließen es sich nicht nehmen, ein paar Sätze zu sprechen und den Kindern den Segen und die Gnade Gottes nahe zu bringen. "Der Regenbogen ist ein Zeichen, dass auch nach stürmischen Zeiten die Sonne wieder scheint, ein Zeichen der Zukunft und der Gnade Gottes", erklärte Schäfer im Zusammenhang mit dem Namen der Einrichtung. Er schenkte Kinderbibeln und Dekan Kemmer überreichte Kreuze aus Holz. Wie ihre Kita entstanden ist, zeigten die Kinder aus dem Regenbogen-Hort mit einem Theaterstück.

Bürgermeister, Leiterin, Architekten, Erzieher, Eltern und Unternehmer im Kleinformat stellten in unterschiedlichen Szenen die verschiedenen Entwicklungsstufen einer Kindertagesstätte dar - von der Idee bis zum alltäglichen Betrieb.

Was die Kinder an diesem Vormittag in Kurzform darstellten, nahm in der Realität natürlich einige Tage mehr in Anspruch. "Die Planung dauerte ein dreiviertel Jahr und die Bauphase eineinhalb Jahre", erklärt Architekt Markus Haindl. Schon als die Anton-Wölker-Schule im Jahr 1998 eingeweiht wurde, war ein zweiter Bauabschnitt geplant, an dessen Stelle nun die Kindertagesstätte verwirklicht wurde. Das neue Gebäude orientiert sich daher gestalterisch sehr an der Grundschule und birgt auf zwei Stockwerken Räumlichkeiten für drei Krippengruppen, eine Kindergartengruppe, zwei Hortgruppen, die Verwaltung, eine Küche, Hausaufgabenräume und einen Mehrzweckraum.

Für die Krippe und den Kindergarten plante und realisierte Landschaftsarchitektin Kathrin Nißlein einen eigenen Außenbereich.

Statt eines Schlüssels übergab Haindl symbolisch einen kunterbunten Spielball an Bürgermeister Brehm, den dieser Dana Macioszczyk zuwarf. Sie ist die Leiterin der Kindertagesstätte Regenbogen, in der 111 Kinder spielen, lachen und lernen werden.

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