Herzogenaurach
Betreuung

Neue Kita in Herzogenaurach soll bis Pfingsten fertig sein

Die Erweiterung der Kindertagesstätte St. Franziskus auf der Herzo-Base geht zügig voran. Im Januar können schon die ersten Kindern einziehen, bis Pfingsten sollen alle Krippenräume bezugsfähig sein.
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Architekt Erich Popp (rechts) und Bürgermeister German Hacker auf der Baustelle der Kindertagesstätte St. Franziskus auf der Herzo-Base . Foto: Richard Sänger
Architekt Erich Popp (rechts) und Bürgermeister German Hacker auf der Baustelle der Kindertagesstätte St. Franziskus auf der Herzo-Base . Foto: Richard Sänger
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Die Stadt Herzogenaurach wächst und und mit ihr der Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder. "Was gebraucht wird, muss auch gemacht werden", sagte Bürgermeister German Hacker (SPD), als er sich jetzt über den Baufortschritt der Erweiterung der Kindertagesstätte St. Franziskus auf der Herzo-Base informierte.


Innenausbau läuft


Wie berichtet, ist der Anbau aufgestockt worden. Derzeit läuft der Innenausbau. Wie Architekt Erich Popp bei dem Ortstermin betonte, habe der Aufbau wie schon das Erdgeschoss durch seine Dämmung einen Passivhausstandard. Die Fußbodenheizung sei ans Fernwärmenetz angeschlossen.


Wegen des Lärms konnten die Krippengruppen während der Bauarbeiten nicht im Gebäude bleiben, die Jungen und Mädchen sind vorübergehend nach Hauptendorf umgezogen.

Zufrieden zeigte sich auch Gaby Klaus, die im Pfarramt die Kindertagesstätten verwaltet. Die Kita St. Franziskus wurde von der Stadt errichtet, die Trägerschaft liegt in den Händen der katholischen Kirchenstiftung.


Auf den Knopf gedrückt


"Wir müssen auf den Knopf drücken", hatte Bürgermeister German Hacker in einer Sitzung des Kulturausschusses im März 2013 gesagt - und der Stadtrat folgte ihm. Allerdings war bei Baubeginn der innerhalb kürzester Zeit gestiegene Bedarf noch nicht so richtig absehbar.

Weil die Regierung nur dann Zuschüsse gewährt, wenn der Bedarf anerkannt ist, hatte man die Kita damals nicht größer gebaut. Allerdings hatten die Planer die Einrichtung vorausschauend so konzipiert, dass eine Erweiterung um eine Gruppe unkompliziert möglich war. Sie kostet 1,5 Millionen Euro.

Während in anderen Kommunen nicht selten über Monate hinweg diskutiert und geplant wird, macht die Stadt Herzogenaurach Nägel mit Köpfen und baut die Kinderbetreuung ständig weiter aus. Bei der Erweiterung muss lediglich ein Teil der Fassade geschlossen werden. Entstanden sind helle lichtdurchflutete Räume. Die Möbel sind bereits geliefert, und nach Ferienende können die neuen Räume bezogen werden. So wird am 7. Januar eine weitere Kindergartengruppe Platz finden. Etwa ab Pfingsten soll dann der aufgestockte Anbau Raum für zwei weitere Krippengruppen bilden.


Noch kein Ende der Fahnenstange


"Das Kinderhaus war ursprünglich im zweiten und dritten Bauabschnitt der Herzo-Base geplant. Der Bedarf ist da, obwohl noch kein einziges Haus gebaut wurde", erklärte der Bürgermeister. Mit dem jetzigen Projekt ist aber noch nicht das "Ende der Fahnenstange" erreicht. Eine weitere Kindertagesstätte soll im Jahr 2018 östlich des Hotels "Novina" errichtet werden.

Bürgermeister Hacker und Architekt Erich Popp erklärten, dass diese größenmäßig identisch zu St. Franziskus sein und insgesamt sieben Gruppen aufnehmen werde. Die weiter steigende Nachfrage nach Betreuungsplätzen zwinge eben zum Planen. "Und zwar rechtzeitig", wie Hacker betonte. "Bei den Krippenplätzen erfüllen wir die Quote zu 100 Prozen, bei den Krippenplätzen liegen wir zwischen 65 und 70 Prozent, das kann sich sehen lassen", erklärte der Bürgermeister beim Rundgang.

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