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Röttenbach
Gemeinderat

Mittagsbetreuung kommt in Schule

Röttenbach lässt sich die Neugestaltung der Räumlichkeiten knapp 50 000 Euro kosten.
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Vom alten Rathaus in die Schule wird die Mittagsbetreuung der Kinder verlegt. Foto: Pauline Lindner
Vom alten Rathaus in die Schule wird die Mittagsbetreuung der Kinder verlegt. Foto: Pauline Lindner
Baumaßnahmen an der Schule beschäftigen seit Jahren den Gemeinderat. Vor allen Dingen wurde viel in ein Brandschutzkonzept investiert. Gleichwohl sinkt die Schülerzahl der Mittelstufe kontinuierlich, so dass in zwei Jahren mit dem Ende dieses Schulzweigs am Ort zu rechnen ist.

Schon jetzt stehen Räume deswegen leer. Auf der anderen Seite wächst die Zahl der Kinder im Grundschulalter, die die Mittagsbetreuung besuchen. Sie ist bislang im alten Rathaus neben den Schulgebäuden untergebracht. Sind es in diesem Schuljahr 39 Kinder, werden es im kommenden schon 48 sein.

Deshalb beschloss der Gemeinderat, die Mittagsbetreuung in das Schulhaus zu integrieren, und beauftragte Jugendpfleger Frank Schulte vom Familienbüro, ein Raumkonzept zu entwerfen.
Das alte Rathaus soll nach dem Umzug den Vereinen zur Verfügung stehen, um den Bürgertreff zu entlasten.

Die Mittagsbetreuung nutzt ab September das erste Geschoss des westlichen Schultrakts. Dort sind Toiletten nahe und die neu errichtete Fluchttreppe. Aus dem ehemaligen Kunstsaal wird der Hauptraum mit einem Spielbereich auf einem Podest. "Die Inneneinrichtung soll möglichst wenig Schulatmosphäre haben", hat sich Schulte in Abstimmung mit Betreuungsleiterin Gaby Leuchs als Ziel gesetzt.

Ein Klassenzimmer wird zum Hausaufgabenraum und das dritte zum "Tobezimmer". Kann man bei den anderen Räume auf vorhandenes Mobiliar zurückgreifen, so werden hier einige Investitionen fällig: Mit einem Boxsack, Seilen und einem Bällebad, einem markierten Spielfeld und einer Bauecke können die Kinder ihrem Bewegungsdrang nachkommen.

Wichtig war Schulte bei der Einrichtung auch reichlich Platz für Kleidung und die Gepäckstücke, die die Schüler den Tag über brauchen. Eine kleine Küche wird es geben, auch wenn die Hauptmahlzeit in der Schulmensa eingenommen wird. 120 Personen werden künftig dort von einem Caterer versorgt.

Das Einrichten der Räume kostet rund 47 000 Euro. Davon sind die größten Posten die Erneuerung der Fußböden und die Anpassung der Beleuchtung sowie die Garderobeschränke. Ratsmitglied Andreas Kroner (FW) fragte wegen der Höhe der Investitionen nach, ob sie nicht nach zwei Jahren obsolet würden. Bürgermeister Ludwig Wahl (FW) versicherte ihm, die Mittagsbetreuung betreffe die Grundschüler und die Grundschule bleibe.
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