Steppach
Neuwahl

Martin Vogt führt den Steppacher Feuerwehrverein

In eine neue Ära will der Feuerwehrverein Steppach starten. Weil der langjährige Vorsitzende Wolfgang Klein-Müller, der dieses Amt seit mehr als 30 Jahren ausgeübt hatte, im Herbst 2012 nach kurzer schwerer Krankheit gestorben war, waren Neuwahlen notwendig geworden.
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Kommandant Jörg Raber, Vorsitzender Martin Vogt, stellvertretender Vorsitzender Sven Raber, Kassiererin Daniela Zeiler und Schriftführer Jürgen Ehrenschwender (v. l.) wollen die Steppacher Feuerwehr in die Zukunft führen. Foto: privat
Kommandant Jörg Raber, Vorsitzender Martin Vogt, stellvertretender Vorsitzender Sven Raber, Kassiererin Daniela Zeiler und Schriftführer Jürgen Ehrenschwender (v. l.) wollen die Steppacher Feuerwehr in die Zukunft führen. Foto: privat
Der Kommandant und kommissarische Vorsitzende Jörg Raber übernahm deshalb die Versammlungsleitung und ging in seinem Bericht darauf ein, welche große Lücke der plötzliche Tod im Verein hinterlasse. Viel Zeit und Energie sei vom Vorstand verlangt gewesen, den gewohnten Jahresablauf mit den kleinen und großen Veranstaltungen trotzdem durchzuführen, heißt es in einem Pressebericht.

Problemlose Wahl

Trotzdem habe man es nebenbei auch noch geschafft, die Neuwahl vorzubereiten und einen Nachfolger für Klein-Müller zu finden. Die bereits im Vorfeld angefragten Kandidaten fand auch das Gefallen der Mitgliederversammlung. Einstimmig wurde der bisherige Gerätewart Martin Vogt zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ebenso einstimmig bekam Sven Raber das Vertrauen als neuer stellvertretenden Vorsitzender.
Als zweiter stellvertretender Vorsitzender war der amtierende Kommandant Jörg Raber bereits gesetzt. Bestätigt wurden als Schriftführer Jürgen Ehrenschwender und Daniela Stirnweiß als Kassiererin. Als Beisitzer fungieren wieder Fritz Raber, Georg Herdegen, Stefan Stirnweiß und Volker Schwarm. Die erweiterte Vorstandschaft komplettieren der Kommandanten-Stellvertreter Armin Stumpf, der Leiter des Atemschutzes Heiko Schmidt, die Jugendwartin Kerstin Stirnweiß sowie die Gerätewarte Karlheinz Schneider und Matthias Rost. Bewährtes Bewahren und behutsam den Verein in die Zukunft verändern, dass werde das Ziel für die nächsten sechs Jahre der Legislatur des neuen Vorstandes sein.

Die Katze auf dem Baum

Neben den Neuwahlen und den Neuigkeiten aus dem Feuerwehrverein standen auch die Berichte der aktiven Mannschaft auf der Tagesordnung. Stellvertretender Kommandant Armin Stumpf berichtete von insgesamt 35 Einsätzen. Darunter zwei Großbrände, schwere Verkehrsunfälle und Fahrzeugbrände, ein Öl-Alarm in der Kläranlage und neben diversen kleineren Aufgaben auch die berühmte "Katze auf Baum". Das restliche Jahr füllte eine Menge an Übungen und Ausbildungen.
Die soziale Komponente habe eine Aktion betont, die die Feuerwehr zusammen mit Spendern aus dem Ort organisierte. In Kürze werde in der Filiale der Raiffeisenbank ein öffentlich zugänglicher Defibrillator installiert. Dieser kann von jedem Gemeindebürger geholt werden, wenn es gilt, bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand Erste Hilfe zu leisten. Ein Spender-Gerät befinde sich bereits auf dem Löschfahrzeug und werde nun durch diese stationäre Einheit ergänzt.

Eine Feuerwehr für Kinder

Eine Neuerung in der Nachwuchsförderung ist eine so genannte Kinderfeuerwehr, die es seit September in Steppach gibt. Wie die Leiterin Kerstin Stirnweiß berichtete, treffen sich bis zu 25 Kinder ab der zweiten Grundschulklasse einmal pro Monat, um spielerisch an die Feuerwehr herangeführt zu werden und gemeinsam ihre Freizeit zu verbringen. "Hoffentlich", meinte Jörg Raber, "werden viele auch den Sprung in die Jugendfeuerwehr wagen, in der die Kinder dann ab zwölf Jahren richtig in die vielfältige Welt der Feuerwehr eingeführt werden". Ausdrücklich seien Quereinsteiger in jeder Altersklasse erwünscht, um letztendlich die aktive Einsatzmannschaft zu ergänzen.
Martin Vogt als neuer Vorsitzender beendete schließlich mit einer seiner ersten Amtshandlungen mit dem Leitspruch der Feuerwehr "Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr, einer für alle und alle für einen" die Versammlung.

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