Lonnerstadt
Andacht

Licht und Stille bei besonderem Gottesdienst in Lonnerstadt

Am Anfang des neuen Jahres feiern die evangelischen Christen in Lonnerstadt einen Segnungsgottesdienst. Er dient vor allem der Besinnung.
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Gemeindemitglieder zünden in dem nur von Kerzen erleuchteten Gotteshaus Lichter an und stellen sie auf ein ausgelegtes Kreuz,.  Foto: Evi Seeger
Gemeindemitglieder zünden in dem nur von Kerzen erleuchteten Gotteshaus Lichter an und stellen sie auf ein ausgelegtes Kreuz,. Foto: Evi Seeger
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In welchen Momenten strahle ich etwas Besonderes aus? Wann beginne ich zu "glänzen"? Fragen, die in einem ganz besonderen Gottesdienst an die Christen der evangelischen Sankt Oswald-Gemeinde gerichtet wurden.
Einkehr halten und zur Ruhe kommen, Altes ablegen und sich Neuem öffnen. Welche Zeit wäre besser dafür geeignet als der Beginn eines neuen Jahres?

In Lonnerstadt kommen Christen seit fünf Jahren am Anfang des neuen Jahres zu einem Segnungsgottesdienst in der evangelischen Pfarrkirche zusammen. Zu einer Segnung, die für jeden, der sie empfängt, ein ganz persönliches Erlebnis und für viele auch sehr berührend ist. Deshalb hatten Pfarrerin Ute Rakutt und Pfarrer Martin Müller auch für Stationen gesorgt, um für die persönliche Segnung einen intimen Rahmen zu schaffen.
Schon vor der Feier zündeten die Gemeindemitglieder in dem nur von Kerzen erleuchteten Gotteshaus Lichter an und stellten sie auf ein ausgelegtes Kreuz. Meditative Musik und die Worte von Pfarrerin Rakutt schufen eine sehr besinnliche Atmosphäre.

Wohltuende Atmosphäre

Wohltuend, in diese einzutauchen und den Augenblick einfach auf sich wirken zu lassen. Die gut besuchte Kirche ließ darauf schließen, dass dies von vielen Gemeindegliedern so empfunden wurde.

Mit einer Meditation stimmte die Pfarrerin die Teilnehmer ein: "Gott krönt uns mit Würde und Glanz. Wir dürfen uns wie Königinnen und Könige fühlen." Sie forderte die Gemeinde auf, in dieses Bild einzutauchen. Es sei eine tiefe Sinnsuche, die Menschen seit ihrer Kindheit in sich tragen. Fragen wie "Wann habe ich mich das letzte Mal so gefühlt?" konnte jeder in der Stille für sich selbst beantworten.

Die Idee für diesen Gottesdienst war vor Jahren aus dem Kirchenvorstand hervorgegangen und gemeinsam beschlossen worden. Es scheint als habe man der Gemeinde damit ein kostbares Geschenk gemacht.


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