Höchstadt a. d. Aisch
Kerwa

Langer Festumzug und feierlicher Gottesdienst am Höchstadter Kirchweihmontag

Bei strahlendem Sonnenschein zog ein langer Kirchenzug mit vielen Vereins- und Fahnenabordnungen zum Gedenkgottesdienst in St. Georg.
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Ein langer Kirchenzug mit vielen Vereins- und Fahnenabordnungen bewegte sich zum Gedenkgottesdienst. Fotos: Johanna Blum
Ein langer Kirchenzug mit vielen Vereins- und Fahnenabordnungen bewegte sich zum Gedenkgottesdienst. Fotos: Johanna Blum
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Die Höchstadter Kerwa lebt! Dies zeigte sich am Montagmorgen, als sich bei strahlendem Sonnenschein um 8.45 Uhr ein langer Kirchenzug mit vielen Vereins- und Fahnenabordnungen am Schillerplatz, angeführt vom Spielmannszug und der Höchstadter Blaskapelle formierte, um zum Gedenkgottesdienst in St. Georg zu marschieren.
"Danke für euer zahlreiches Erscheinen", sagte Dekan Kilian Kemmer in seiner Begrüßung. Unter den vielen Gottesdienstbesuchern waren auch der Parlamentarische Staatssekretär Stefan Müller (CSU), die Höchstadter Bürgermeister, Stadträte aller Parteien, Bezirksrätin Ute Salzner (CSU), Vertreter der Schulen und der Stadtverwaltung, die Bierkönigin Doris I. und die Schützenkönigin Michaela Kratz.
"Ihr bringt durch euer zahlreiches Erscheinen zum Ausdruck, dass ihr auch den eigentlichen Grund der Kirchweih - das Geburtstfest eurer Kirche - nicht vergessen habt."


Großer Zusammenhalt

Nicht die Frage, wer Europameister im Fußball wird, sondern die Frage "Wie können wir Europa meistern?", stellte er in die Runde. Was könne man für den inneren Zusammenhalt Europas im Kleinen - an der Basis - leisten? Hier vor Ort erfahre man einen großen Zusammenhalt durch den Kontakt mit den Partnerstädten, durch Schüleraustausche, durch das große Engagement in der Werteerziehung in Kitas und Schulen. Es sei wichtig, dass der Zusammenhalt von unten her bestehe, der durch nichts aufgeweicht werden könne. "Gott lacht über die Klagen der Menschen über Dinge, deren Ursachen sie selbst sind!", gab Kemmer zu bedenken. Nur derjenige, welcher sich einsetzt, auch mit dem Risiko sich auszusetzen, der sich Gott und den Menschen vertrauensvoll hingibt, der werde Euopa meistern!
Die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes lag in den Händen des hervorragenden Organisten Wolfgang Förtsch und Martin Oberle brillierte mit der Trompete.
Zum Abschluss des Gottesdienstes erklang die gemeinsam gesungene Höchstadter Nationalhymne, ebenfalls von Oberle mit der Trompete umrahmt. Nach dem festlichen Zug zum Engelgarten waren nicht nur die Gottesdienstbesucher zum traditionellen Frühschoppen im Festzelt eingeladen und das Zelt füllte sich immer mehr.
Für gute Stimmung sorgte die Höchstadter Hornochsenband und ab 16 Uhr übernahm diesen Part die Gremsdorfer Blaskapelle. Am heutigen Dienstag, dem letzten Kerwatag, startet der Kirchweihbetrieb um 14 Uhr. Und mit einem bunten Familienprogramm mit Karaoke für Kids und dem Seniorennachmittag mit Unterhaltungsmusik im Festzelt klingt die Kerwa 2016 langsam aus.

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