Höchstadt
Unterstützung

Kreissparkasse Höchstadt spendet für soziale Einrichtungen

Die Höchstadter Kreissparkasse überreichte zum Jahresende Geld für soziale Einrichtungen, in diesem Jahr besonders auch für den Hospizverein und für Kirchen.
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Die Vertreter von Kirchen und Vereinen freuten sich über die finanzielle Zuwendung der Sparkasse Höchstadt.  Foto: Dieter Gropp
Die Vertreter von Kirchen und Vereinen freuten sich über die finanzielle Zuwendung der Sparkasse Höchstadt. Foto: Dieter Gropp
"Die Spendenübergabe zur Adventszeit hat eine gute Tradition, und die soll in diesem Jahr fortgesetzt werden", sagte Vorstandsvorsitzender Herbert Fiederling bei der Rede zur Spenden-Übergabe in den Räumen der Kreissparkasse in Höchstadt.
Die Spenden in der unmittelbaren Vorweihnachtszeit werden traditionsgemäß an soziale Einrichtungen übergeben. Besondere Prägung bekommt die Übergabe von Spenden der Sparkasse in diesem Jahr durch ihren Geburtstag. "Die Sparkasse wird in diesem Jahr 160 Jahre alt", führte Fiederling aus. Im Geburtstagsjahr der Sparkasse habe man in Bayern eine Umfrage durchgeführt, und dabei sei die Kreissparkasse Höchstadt sehr gut bewertet worden. Und Fiederling weiter: "Von 72 bewerteten Sparkassen sind wir in der Gesamtzufriedenheit auf Platz 4 gewählt worden, im Servicebereich sogar auf Platz 2 und bei der Qualität der Kundenberatung auf Platz 1.
Darauf sind wir sehr stolz!"
Wenn man Geburtstag habe, schaue man auch gern zurück und erinnere sich an die überlieferten Anfänge im Jahre 1853. Damals hätte es 14 Gründungs-Paragraphen gegeben, von denen der Paragraph 1 besonders interessant sei: "Um Dienstboten, Handwerksgesellen, Tagelöhnern und Kindern Gelegenheit zu geben, ihre Ersparnisse sicher aufzubewahren, werden Spar- und Hilfskassen gegründet...." Ziel war es, den armen Menschen die Möglichkeit zu geben, etwas für Notzeiten zurückzulegen. Schon damals waren auch Kredite üblich.
"Wir haben damals als Gründungs-Unterstützung 150 Gulden bekommen. Das war alles. Seitdem haben wir nichts mehr erhalten und leben nur noch von unseren Erträgen", führte Fiederling unter der Heiterkeit der Gäste aus.
Die Organisationen, die mit Spenden bedacht wurden, helfen Menschen, die in eine Notlage geraten seien. Es sei auch Zweck dieser Spenden, damit die ehrenamtlichen Helfer anzuerkennen und ihnen ihre Arbeit zu erleichtern.
Landrat Eberhard Irlinger (SPD) betonte: "Jeder Mensch hat das Bedürfnis, würdevoll behandelt zu werden. Dazu gehören Respekt, Achtung und Wertschätzung. Jeder muss die anderen auch so behandeln, wie er behandelt werden will."
In einem Bereich komme es aber besonders darauf an. Das sei das Sterben. Man müsse auch das Sterben als Phase des Lebens sehen, das Würde und Begleitung verlange. Aus diesem Grunde würden in diesem Jahr auch Hospize und kirchliche Stiftungen geehrt.
Ehrenamtliche Arbeit auf diesem Gebiet erfordere besonderes Einfühlungsvermögen und sei nicht hoch genug zu bewerten.
Für die kulturelle Umrahmung sorgten die zwei jungen Mitarbeiterinnen der Sparkasse, Johanna Ackermann und Karina Russ, mit ihren Liedern und ernteten viel Beifall.

Mit Spenden bedacht wurden:
BRK Kreisverband Erlangen-Höchstadt, Freundeskreis der Laufer Mühle, Freundeskreis der Barmherzigen Brüder, Stiftung der Lebenshilfe, Kreisverband Erlangen-Höchstadt, Katholische Filialkirchenstiftung St. Michael Großenseebach, Katholische Kirchenstiftung Röttenbach, Katholisches Pfarramt Schlüsselfeld, Katholische Kirchenstiftung St. Gertrud Wachenroth, Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Kilian zu Kairlindach, Evangelische Kirchengemeinde Lonnerstadt, Evangelische Kirchengemeinde Mühlhausen, Evangelische Kirchengemeinden Steppach-Pommersfelden-Limbach, Holpizverein Höchstadt/Aisch und Umgebung, DLRG Ortsverband Dechsendorf

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