Optimale Bedingungen, bestes Wetter und eine vorzügliche Versorgung gab es auf dem Grundstück des zweiten Bürgermeisters von Weisendorf, Heinrich Süß, an der Straße nach Unterreichenbach.

Die Sonne schien noch ziemlich warm, da trafen vor der Feldscheune die ersten Gäste ein. "Da muss man rechtzeitig da sein, wenn die Bucher ein Fest machen, nicht dass es nachher nichts mehr zum Essen gibt", meinte der Oberlindacher Lothar Ort. Aber Ort hätte sich keine Sorgen machen müssen, höchstens um einen guten Platz, denn die Dorfgemeinschaft hatte vorgesorgt und bis spät in die Nacht war die Verpflegung gesichert. Letztlich waren alle Garnituren besetzt, denn es kamen zum Auftaktfeuer der Umgebung nicht nur Bucher Bürger, auch Besucher aus dem Aurach- und Seebachgrund waren gut vertreten.

Das große Feuer loderte in diesem Jahr besonders kräftig und Heinrich Süß behielt seine Halle im Auge. "Ganz schön heiß" kommentierte Süß die Flammen und die ersten Tischreihen räumten ihre Plätze, weil es dann doch "etwas sehr warm" wurde.

"Das ist in diesem Jahr ein schöner Haufen, der auch eine lange Nacht verspricht", meinte Heinrich Süß, denn auf dem Stoß lag ein kompletter Dachstuhl eines Abbruchhauses.