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Herzogenaurach
Gedenktag

Kolpingsfamilie Herzogenaurach ehrt treue Mitglieder

Vor Kurzem beging die Kolpingsfamilie Herzogenaurach ihren traditionellen Gedenktag. Nach der Messfeier in der Liebfrauenhauskirche erfolgten im Saal des Liebfrauenhauses die Neuaufnahmen und die Ehrungen.
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Manche Mitglieder sind schon seit 65 Jahren dabei. Foto: Manfred Welker
Manche Mitglieder sind schon seit 65 Jahren dabei. Foto: Manfred Welker
Die Messfeier zelebrierte Präses und Stadtpfarrer Helmut Hetzel. In seiner Predigt ging Pfarrer Hetzel auf das Evangelium und den Lesungstext ein. Für einen Staatsbesuch müssten Vorbereitungen getroffen werden, unter anderem würden Straßen gesperrt. Das normale Volk dürfte nur an bestimmten Stellen stehen und würde zuvor durchsucht. Der Prophet Jesaia und der Apostel Markus würden die Gläubigen dazu aufrufen, dem Herrn den Weg zu bereiten. "Es geht um meinen, deinen persönlichen Lebensweg", so Hetzel. "Gott selbst will dieser Weg zum Leben sein!"

Advent zum Nachdenken nutzen

Um Gott den Weg zu bereiten, gelte es, das Herz zu öffnen und für die Nähe Gottes umzukehren. Denn bei Gott gehe es um das Leben schlechthin, um das Reich Gottes. Hetzel riet dazu, den Advent dazu zu nutzen, um über die wichtigen Dinge des Lebens nachzudenken.
Mit den Worten: "Ich wünsche uns allen, Gott den Weg zu bereiten, zum wahren Leben", beendete Hetzel seine Predigt.
Der Vorsitzende Georg Mundt erinnerte im Liebfrauenhaussaal daran, dass Adolph Kolping am 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln geboren wurde. Der Drang nach Erfolg und Ansehen lasse Jugendliche heutzutage bei Castingshows kurzfristig zu Stars werden. Dagegen wollte Johannes der Täufer von Starallüren nichts wissen. Für Johannes war die Wüste die Bühne, für Adolph Kolping die Straße. Aber beide hätten die gleiche Botschaft gehabt: Gott wird kommen. Kolping ließ seinen Worten Taten folgen, das sei das Erfolgsgeheimnis der Kolpingsfamilien: "Trau dich, tritt auf, gib den Menschen eine Stimme", so Mundt.

Zwei neue Mitglieder

Danach wurden die Neuaufnahmen und die Ehrungen für langjährige Mitglieder vorgenommen. So konnten Eric Hamper und Maria Gaube neu in die Gemeinschaft aufgenommen werden. Für 65 Jahre Treue zur Kolpingsfamilie und ihre Ideen wurden Bernhard Kräck, Karl-Heinrich Welker und Rudi Welker, für 60 Jahre Stefan Hagen geehrt. 50 Jahre sind Franz Kern und Konrad Singer, 40 Jahre sind Christa Drechsel, Margit Gansmann, Jürgen Gumbrecht, Altlandrat Franz Krug und Inge Meidel bei Kolping. Silbernes Jubiläum konnte Gerold Kräck begehen. Nach dem offiziellen Teil klang der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein aus. Es gab einen kleinen Imbiss, den die Kolpingsfrauen vorbereitet hatten.
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