Herzogenaurach
Überraschung

Kleine Stärkung für fleißigen Weihnachtsdienst

Die Diensthabenden der Rettungsleitstelle an der Schillerstraße in Herzogenaurach, die über die Weihnachtsfeiertage ihren Dienst verrichten, dürfen sich über eine Stärkung freuen. Dieses Jahr gab es einen schmackhaften Korb mit regionalen Spezialitäten für die fleißigen Einsatzkräfte.
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Foto: Sänger
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Diesen überbrachte Bürgermeister German Hacker (SPD) für die Mitarbeiter des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) am Heiligen Abend bei seinem traditionellen Weihnachtsbesuch. "Für ihren so wichtigen Dienst für die Gemeinschaft" hat Bürgermeister Hacker für die Stadt Herzogenaurach, all denen gedankt, die sich Tag und Nacht, werktags wie sonn- oder feiertags für das soziale Miteinander und die Sicherheit in unserer Stadt einsetzen.

"Es ist ein kleines Dankeschön dafür, was hier das ganze Jahr über geleistet wird", lobte Bürgermeister Hacker. Das werde gerade auch an den Festtagen deutlich, wo viele Menschen die Tage im Kreis der Familie verbringen, der Rettungsdienst aber trotzdem bereitsteht. "Nicht nur zur Weihnachtszeit verdient das Engagement im Ehrenamt ganz besondere Anerkennung", erklärte Hacker.

Der Bürgermeister betonte, wie wichtig es sei, dass es solche Kräfte gibt, die auch an solchen Tagen, wo viele Menschen Weihnachten feiern und es sich gut gehen lassen, die Rettungsdienste und Feuerwehren aber trotzdem bereitstehen und ihren Dienst ausüben. "Dafür kann man gar nicht genug danken", so Hacker. Die Arbeit der Ehrenamtlichen sei für die Gesellschaft enorm wichtig, nicht nur bei Rettungsdienst und Feuerwehr, sondern auch in anderen Einrichtungen der Stadt, die gar nicht so wahrgenommen werden, weil sie oft im Verborgenen wirken.

"Die Wache hier ist eine wichtige Säule unserer Stadt und für die umliegenden Gemeinden", betonte Hacker. Die Anforderungen an die Mitarbeiter der Rettungsdienste würden durch steigende Einsatzzahlen immer höher. Das wird nicht zuletzt dem demografischen Wandel zugesprochen, erzählte Peter Tänzer, Wachleiter des BRK. Auch beim Besuch des Bürgermeisters war ein Rettungsteam mit dem Notarzt bei einem Einsatz. "Wir haben pro Jahr etwa 2000 Notarzteinsätze und über die Feiertage dürften noch einige dazukommen", erklärte der stellvertretende BRK-Rettungsdienstleiter Thomas Heideloff, der von einer zunehmenden Zahl von internistischen Einsätzen zu berichten weiß.

Die hohe Zahl der Einsätze ist natürlich eine starke Belastung für die Anwohner, denn auch die Einsätze in den Nachtstunden werden immer mehr. "Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu unseren Nachbarn", betont Tänzer und hofft trotzdem auf eine langfristige Lösung.

Davon geht auch der Bürgermeister aus, denn der jetzige Standort kann nicht mehr ausgebaut werden und auch bei den Stellplätzen für die Einsatzfahrzeuge und für die Parkplätze sind begrenzt. Zugleich entschuldigte sich der Bürgermeister für die Einschränkungen während der Straßenbauarbeiten und auch die Rettungsdienste sind froh, dass sie bei ihren Einsätzen zügig von der Wache abfahren können. So wurde auch an der Ecke Schillerstraße-Würzburger Straße die Ampel umgebaut und kann von der Rettungsleitstelle umgeschaltet werden, um ein zügiges Ausfahren auf die Würzburger Straße zu ermöglichen.

Bei den Schichten über die Feiertage wird bei der Einteilung natürlich Rücksicht auf verheiratete Rettungsdienstler genommen, erklärten die Wachhabenden, aber wir müssen auch niemanden verpflichten, weil sich genügend Freiwillige auf dem Dienstplan eintragen.
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