Kairlindach
Kerwa

Kairlindacher feiern zünftig, auch in Zukunft

Bürgermeister Heinrich Süß spendierte das erste Fass der Kairlindacher Kerwa. Er freute sich, dass die Kirchweih wieder zum Gasthaus "Alte Schule" zurückgekehrt ist.
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Hier musizieren bereits die Jüngsten kräftig mit. Emil und Florian kennen die Kerwasliedla, die es zu spielen gilt. Fotos: Richard Sänger
Hier musizieren bereits die Jüngsten kräftig mit. Emil und Florian kennen die Kerwasliedla, die es zu spielen gilt. Fotos: Richard Sänger
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Nach zwei Schlägen von Bürgermeister Heinrich Süß sprudelte das Bier in die Krüge. "Komisch, dass beim Anstich der Schaum immer unten ist", meinte der Bürgermeister zu dem assistierenden Braumeister Peter Köhler der Brauerei Hofmann aus Pahres und Oberortsburschen Nico Weber.
Bürgermeister Süß war es auch, der das Fass spendierte und sich freute, dass die Kirchweih wieder zum Gasthaus "Alte Schule" zurückgekehrt ist. Der geschmückte Baum wurde neben dem Biergarten am idyllischen Kirchweiher aufgestellt. Dabei hörten die Mannsbilder auf die die Rufe des bewährten "Baum-Capos" Heinz Weber: "Mach mer wieder an klana Schub! Pack ma's! Hou Ruck!"


Sonnige und schattige Plätze

Die Ortsburschen hätten schon gerne einige Meter mehr Baum gehabt, damit der Baum zumindest den gewaltigen Kastanienbaum im Biergarten um einiges überragt.
"Der ist lang genug, aber wir können im nächsten Jahr einen mit Maximalmaß nehmen", meinte Heinz Weber mit Blick auf die recht kurze Zufahrt.
Besonders beliebt ist an der Kerwa stets der Biergarten. Der bietet schattige wie sonnige Sitzplätze, einen wunderschönen Ausblick auf den Kirchweiher und die am anderen Ufer hervorlugende St. Kilianskirche, der zu Ehren die Kerwa gefeiert wird.
In Kairlindach werden die typischen Kerwastraditionen gepflegt: Der Baum wurde in einem feierlichen Zug durchs Dorf gefahren, begleitet von den "Kalindiä Kerwa-Musikant'n", deren Nachwuchs bereits gesichert ist. Schon der dreijährige Emil und der vierjährige Florian bliesen kräftig in ihre Instrumente und unterstützten die Musikanten.
Tradition bleibt angesagt

Los ging die Kirchweih schon am Freitag mit "Bohnakern-Essen" und dem Biergartenbetrieb. Nach Aufstellen des Baumes und dem Anstich sorgten die Kalindiä Kerwa-Musikantn mit Blasmusik für Unterhaltung und am Abend war Party angesagt. Guter Brauch ist am Sonntag in Kairlindach ein Kerwasumzug der Ortsburschen und Madli mit einem Mottowagen und den Musikanten.
Anschließend trafen sich alle wieder am Baum zum Betzn rausdanzn. Natürlich gab es auch einen Kirchweihmontag mit Kiechle zamspieln und Gecher rausschlagn. Nach den Kalindiä Kerwa-Musikantn ließ "Tom Cat Wilson" die Kerwa mit Oldies, Rock und Pop ausklingen.
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