Höchstadt a. d. Aisch
Erfindung

Höchstadter arbeiten am Ende schwerer Büchertaschen

Oft wird die viel zu schwere Schultasche genannt, wenn man Schüler nach Problemen befragt. Zwei Höchstadter Gymnasiasten wollen Abhilfe schaffen.
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Auch chinesische Schüler, die die Erfindermesse besuchten, zeigten großes Interesse an dem Höchstadter Smart-Desk. Foto: Klaus Strienz
Auch chinesische Schüler, die die Erfindermesse besuchten, zeigten großes Interesse an dem Höchstadter Smart-Desk. Foto: Klaus Strienz
Benedikt Döring und Cedric Bös von der Technikgruppe des Gymnasiums Höchstadt haben sich vorgenommen, dieses Problem im Zeitalter der Digitalisierung zu lösen. Zusammen mit der Firma Schaeffler Höchstadt entwickelten sie den Schultisch Smart-Desk, in dem mittels eines sehr preiswerten Mini-Computers über einen großen eingebauten Touch-Screen alle Schulbücher und Schulhefte sowie pädagogische Tafelbilder oder Filme aufgerufen werden können.
Auf der Erfindermesse Iena in Nürnberg haben sich die jungen Gymnasiasten in einem langen Gespräch über Vor- und Nachteile der Idee gegenüber einer sachkundigen Jury mit sehr guten Argumenten "verteidigt". Vertreter der Möbelindustrie zeigten ebenfalls großes Interesse.
Dass der schulische Englischunterricht einen großen Nutzen hat, zeigte sich in den Gesprächen mit vielen interessierten, darunter etlichen chinesischen Schülern, die von der Idee offenbar ebenfalls fasziniert waren.
Die Erfindermesse Iena mit den Höchstadter Schülern sowie rund 700 neuen Produkten kann mit der Consumenta-Eintrittskarte am Samstag und Sonntag besucht werden. Die Fachmesse ist dann neben dem "Eingang Mitte" öffentlich zugänglich. Die Beteiligung von Benedikt Döring und Cedric Bös am Stand 12/E26 wurde durch das Engagement des Förderkreises Ingenieurstudium möglich.

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