Höchstadt a. d. Aisch
Belohnung

Höchstadter Talente mit Musik im Blut

Die Sparkasse Höchstadt ehrte am Dienstagnachmittag sechs Schüler, die einen ersten Preis beim Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" erreicht haben.
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Reinhard Lugschi ehrte Jesko Fröhlich, Hanele Fröhlich, Jana Grenz, Petra Arneth (hinten v. l.), Madlen Lunz (vorne l.) und Julia Kaiser. Foto: Tina Meier
Reinhard Lugschi ehrte Jesko Fröhlich, Hanele Fröhlich, Jana Grenz, Petra Arneth (hinten v. l.), Madlen Lunz (vorne l.) und Julia Kaiser. Foto: Tina Meier
Konzentriert setzt Jesko Fröhlich den Bogen auf die Saiten seiner Violine. Neben ihm erhebt seine Schwester Henrike ihre Querflöte. Sie tauschen einen kurzen Blick, und einen Atemzug später erobern moderne klassische Melodien den Raum. Schon zum Einstieg der Feier wird deutlich, was die jungen Talente dazu antreibt, ihre Instrumente immer besser zu beherrschen - die Freude an der Musik.
"Der Wettbewerb ,Jugend musiziert‘ bietet in erster Linie eine Bühne für junge Menschen. Sie können zeigen, was sie sich durch Talent, Fleiß und Geduld erarbeiten", erklärt Reinhard Lugschi, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Höchstadt. Aus ihrem Geschäftsgebiet erreichten sechs junge Musiker den ersten Preis beim diesjährigen Regionalwettbewerb.
Um diese besondere Leistung zu ehren, wurden die Nachwuchstalente am Dienstagnachmittag mit ihren Familien in die Geschäftsstelle am Höchstadter Marktplatz geladen.
Die regionale Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere die der jungen Talente, liegt Lugschi am Herzen. Strahlend überreichte er den Jugendlichen je einen Pokal, eine Urkunde und einen Scheck.


Dankbar für Feedback

Hanele Fröhlich aus Höchstadt ist mit neun Jahren die jüngste Teilnehmerin. Sie liebt den schönen Klang ihrer Geige, die sie seit fast zwei Jahren spielt. Das gleiche Instrument begeistert auch ihren großen Bruder, Jesko Fröhlich. Seit neun Jahren spielt der 14-Jährige Violine und hat schon mehrfach am Jugendwettbewerb teilgenommen. "Es ist jedes Mal richtig schwer", berichtet er. "Aber mir macht es Spaß, vorzuspielen. Außerdem erhalte ich Feedback und kann so jedes Mal etwas dazulernen."
Jana Grenz aus Dechsendorf spielt seit sieben Jahren Geige und nahm zum vierten Mal am Wettbewerb teil. Im Vorfeld hat auch sie sich intensiv vorbereitet. "Meine Geigenlehrerin wählt die Stücke aus, die ich am Wettbewerb vorspiele. Sie müssen nach bestimmten Kriterien wie der Musikrichtung ausgesucht werden", erklärt die Zwölfjährige.


Als Ensemble vor der Jury

Für Petra Arneth, die seit acht Jahren Querflöte spielt, war die Teilnahme eine ganz neue Erfahrung. "Obwohl es so ein großer Wettbewerb ist, war ich gar nicht so aufgeregt wie gedacht", erinnert sie sich.
Die zwölfjährige Madlen Lunz und die elfjährige Julia Kaiser aus Zentbechhofen haben eine besondere Herausforderung angenommen. Gemeinsam mit drei weiteren Gitarristen standen sie als Ensemble vor der Jury.
Auf den anderen zu achten und gemeinsam den Klang zu entfalten, erfordert viel gemeinsames Üben und Konzentration. Seit der zweiten Klasse spielen die Freundinnen gemeinsam Gitarre und schlossen mit einem kleinen Vorspiel als Duo die Preisübergabe ab.
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