Höchstadt
Jahreswechsel

Höchstadter Feuerwerk geht im Nebel unter

Im Aischtal war in der Silvesternacht nicht viel zu sehen. Übermütige boten ein gefährliches Schauspiel auf dem Höchstadter Marktplatz.
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Silvester auf dem Höchstadter Marktplatz. Foto: Andreas Dorsch
Silvester auf dem Höchstadter Marktplatz. Foto: Andreas Dorsch
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Wer sich in der Silvesternacht auf ein farbenprächtiges Feuerwerk über Höchstadt gefreut hatte, wurde wie schon vor einem Jahr herb enttäuscht.
Weder vom Treibweg - wo man normalerweise einen herrlichen Blick über die Stadt hat - noch von den anderen Hügeln rund um Höchstadt aus war viel zu sehen.

Dichter Nebel hatte sich zum Jahreswechsel auch über das Aischtal gelegt und jeder Rakete ihren Glanz genommen. Wer Feuerwerk erleben wollte, konnte das nur in seiner unmittelbaren Umgebung.

Am Marktplatz ließen es einige junge Männer dann so richtig krachen. War es Übermut, Imponiergehabe, Alkoholkonsum, oder wollten sie ihr Feuerwerk einfach nur hautnah spüren?

Sie zündeten ihre Raketen, ließen sie aber nicht in den Himmel steigen, sondern hielten sie an den Stäbchen fest, bis sie explodierten. Leuchtkugeln und Sterne schossen in Bodennähe über den Marktplatz.
Zur Nachahmung alles andere als empfohlen. Ein Glück, dass von den umstehenden Menschen niemand ernsthaft verletzt wurde.

Überhaupt verlief die Silvesternacht in Höchstadt recht ruhig. Die diensthabenden Polizeibeamten hatten wenig zu tun. Das lag vielleicht mit daran, dass nach Mitternacht zum Nebel auch noch der Rauch des Feuerwerks in den Straßen hängen blieb und keine zehn Meter Sicht mehr erlaubte.

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