Rennatmosphäre herrschte am Freitagabend auf dem Berg vor dem Heßdorfer Sportheim. Entlang der Rennstrecke waren Strohballen geschlichtet, die Straße war gesperrt, ein Parcours war aufgebaut und die zahlreichen Zuschauer wurden über Lautsprecher informiert, wie eben bei einem richtigen Rennen auch.
Vor Beginn wurden kurz die Regeln bekanntgegeben und es durfte eine Testrunde gefahren werden.

Es war eine Gaudi für die Zuschauer und natürlich auch für die Heßdorfer Ortsburschen.

Oberhalb des Sportheimes startete die 2. Heßdorfer Bobbycar-Meisterschaft mit sieben Mannschaften der umliegenden Ortsburschen und Madli.

"Nach dem Erfolg im letzten Jahr und auf Wunsch der letztjährigen Teilnehmer mussten wir die Meisterschaft wiederholen", so der Heßdorfer Oberortsbursch Michael Reif.

Drei Durchgänge mussten die "Rennfahrer" absolvieren, beim ersten Durchgang ging es um Schnelligkeit und bereits da trennte sich die Spreu vom Weizen. Der Schnellste fuhr die dreihundert Meter lange Strecke in 31 Sekunden, der Langsamste brauchte dafür mehr als eine Minute. Die noch Langsameren trugen ihren Rennwagen aber auch schon mal ins Ziel.
Beim zweiten Durchgang war Geschicklichkeit gefragt, gelenkt wurde mit einer Hand, die andere hielt einen gefüllten Becher und auf der Slalomstrecke durfte möglichst wenig verschüttet werden.
Der dritte und letzte Durchgang begann mit einem Massenstart, am Ziel angekommen musste das Bobbycar im Laufschritt zurückgetragen werden. Den ersten Platz belegten die Ortsburschen aus Büchenbach, gefolgt von den Niederlindach und den Gastgebern aus Heßdorf.

Einen ausführlichen Bericht zur Heßdorfer Kerwa lesen Sie in der Montagsausgabe des Fränkischen Tags!