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Hemhofen
Feier

Hemhofens Bauamtsleiter Georg Wahl feiert 40. Dienstjubiläum

Dass er sehr hilfsbereit ist, ist in ganz Hemhofen bekannt. Und deshalb freuten sich viele Menschen mit Georg Wahl über dessen 40. Dienstjubiläum beim Bauamt der Gemeinde.
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Bürgermeister Ludwig Nagel überreicht einen guten Tropfen mit Geschenkkuvert. Foto: Johanna Blum
Bürgermeister Ludwig Nagel überreicht einen guten Tropfen mit Geschenkkuvert. Foto: Johanna Blum
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Gute Laune herrschte am Donnerstag beim 40. Dienstjubiläum von Georg Wahl im Sitzungssaal des Rathauses in Hemhofen. "Unser Georg war und ist immer ein loyaler Mitarbeiter und er ist stets da, wenn es etwas zu erledigen gibt", verriet Bürgermeister Ludwig Nagel (CSU) in seiner Laudatio. "Was er nie geschafft hat, war, den Bürgern etwas abzuschlagen", fuhr er schmunzelnd fort. Die Leute sollten einfach zufrieden aus seinem Büro gehen - und nicht umsonst hieß und heißt es in Hemhofen: "Der Wahl Georg war immer freundlich!"
Der Röttenbacher Georg Wahl ist Sachbearbeiter im Bauamt und seit 1. März 2012 ist er auch Standesbeamter. Nach der Mittleren Reife meldete Wahl sich für vier Jahre zur Bundeswehr und diente bei der Nachschubkompanie am Standort Amberg. In dieser Zeit erlangte er den Gesellenbrief als Bürokaufmann und nach seiner Entlassung fing er am 15.
Januar 1979 in der damaligen Verwaltungsgemeinschaft Hemhofen mit seinem Dienst an.

Parallel zur Arbeit in der Gemeinde nahm er 1982 und 1987 an zwei Lehrgängen für den Verwaltungsdienst teil und seit 1987 konnte er sich Verwaltungsfachwirt nennen.

Er liebt seine Arbeit

Bis März 1981 arbeitete er im Einwohnermelde- und Passamt und im April 1981 übernahm er die Stelle des Sachbearbeiters im Bauamt. Dies bedeutete mehr Verantwortung, aber auch einen beruflichen Aufstieg.
Von 1992 bis Ende 2006 war Georg Wahl schon einmal Standesbeamter. "Mir gefällt besonders der Umgang mit den Bürgern, das heißt, sie zu beraten und ihnen zu helfen", sagte der Jubilar. Er sieht sich bis heute als "Dienstleister" und liebt seine Arbeit.

"Georg Wahl ist sehr mit der Gemeinde verbunden und hat jedes Detail gespeichert", hörten die Angestellten, besonders auch die "Orangen" und die "Gelb-Blauen" vom Bauhof der Gemeinde. Für die war es selbstverständlich, zum Jubiläum des Sachbearbeiters im Bauamt zu gratulieren.
Elke Braun als Personalratsvorsitzende überreichte ihm zusammen mit Daniel Hofbeck (Personalrat und Mitarbeiter im Bauhof) einen gelben Bauleiterhelm. "Wahl ist unsere gute Seele vom Bauhof", war die einstimmige Meinung der Bauhofleute.

Der 59-jährige Jubilar - nach eigenen Worten ein "Schreibtischtäter" - saß meistens in seinem (jetzt neuen) Büro und war nur bei Bedarf mit dem Bauhofleiter draußen unterwegs. "Ich erinnere mich noch an die Zeiten, als ich an der Schreibmaschine saß", meinte er zurückblickend. "Anfang der 90er-Jahre bekamen wir dann die ersten Computer mit dem Kitext- Schreibprogramm und bald darauf die PCs."

Vier Bürgermeister erlebt

Vor der Zahl 40 sei er schon erschrocken, gestand er den versammelten Gästen. "Viele von euch sind noch nicht einmal so alt", sagte Wahl schmunzelnd. Mit mittlerweile 41 Kollegen habe er seit Beginn seiner Arbeit im Rathaus zusammengearbeitet. "Unter vier Bürgermeistern habe ich gedient: unter Georg Eger (CSU), dem verstorbenen Clemens Mölkner (CSU), Joachim Wersal (FW) und dem "Neuen" Ludwig Nagel (CSU) - und mit allen kam ich sehr gut zurecht", erklärte er mit einem Zwinkern in Richtung seines aktuellen Vorgesetzten, Bürgermeister Nagel. 62 Gemeinderäte hat er kennen gelernt, wovon schon 15 gestorben sind.
Von der Gemeinde gab es eine Urkunde, und an der Weinflasche hing noch ein Gutschein für den Besuch in einem Restaurant.

Georg Wahl bedankte sich bei seinen Kollegen, den Bauhofarbeitern, beim Geschäftsleitenden Beamten Horst Lindner und natürlich beim Bürgermeister für die gute Zusammenarbeit.
Der Jubilar ist verheiratet, hat sechs Kinder und drei Enkelkinder. "Ein Mann ist immer nur so gut wie die Frau an seiner Seite." Mit diesen Worten bedankte er sich auch bei seiner Frau Marion, die ihm all die Jahre den Rücken frei gehalten habe.

"Ich möchte gerne noch die restliche Zeit bis zum Ruhestand für die Gemeinde da sein. Anschließend kann ich meinen Hobbys wie Lesen und Bogenschießen nachgehen", sagte der Jubilar, bevor es zum leckeren Büfett ging.

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