Höchstadt a. d. Aisch

Gruppenkuscheln zum Schluss der Höchstadt-Reise

Dass Musik verbindet, wurde bei diesem internationalen Projekt bewiesen. Zum Abschied waren die Nachwuchsmusiker kaum zu trennen.
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Zum Abschied wollten alle Teilnehmer Wolfgang Köberlein noch einmal umarmen.  Fotos: Johanna Blum
Zum Abschied wollten alle Teilnehmer Wolfgang Köberlein noch einmal umarmen. Fotos: Johanna Blum
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"Wir trafen uns als Fremde und verlassen uns als Freunde." - Mit diesem Song, den die deutschen, irischen und russischen Musiker am vorletzten Abend selbst geschrieben haben - Wolfgang Köberlein hatte den ersten Satz in Englisch vorgegeben - endete nicht nur der Abschlussabend, sondern auch das Besuchsprogramm für die Musiker in Höchstadt.

Gasteltern, Freunde und die Teilnehmer am Erasmusprojekt "one music - one vision - one world" hatten sich noch einmal in der Fortuna Kulturfabrik getroffen, um gemeinsam auf die wunderschöne Zeit zurückzublicken, sich zu bedanken und Ade zu sagen.

Die am ersten Abend festgehaltenen Klischees über die "Anderen" wurden vorgestellt und die Genannten stimmten zu oder verneinten. Die Deutschen seien pünktlich, essen Bratwürste. Sie jodeln nicht nur und tragen auch nicht nur Dirndl und Lederhosen.
Die Iren seien große Teetrinker, vertragen die Sonne nicht gut, haben rote Haare, tanzen und singen gerne und gut und überall in Irland sieht man Schafe. Die Russen sind freundlich, lieben Heavy Metal und trinken Bier und Wodka.

Die Gasteltern kamen zu Wort und auch sie waren rundum begeistert. Michael Baynes, der Begleiter der Iren, empfand die Gastfreundschaft als etwas Besonderes und er lud für nächstes Jahr nach Castlebar ein.
Als Erinnerungsgeschenke gab es Bierkrüge, für jeden ein Exemplar des Fränkischen Tags vom Samstag und eine Bildkarte des Künstlers Wladimir Pronin. Cathal Ward aus Castlebar, der sich am Bein verletzt hatte, bekam noch ein Paar neue Krücken als Abschiedsgeschenk, auf denen sich alle Teilnehmer verewigten. Vor dem Abschlusssong bedankte sich "Köbi" noch einmal bei allen Sponsoren, besonders bei Bernd Riehlein, aber auch bei Dagmar Wennmacher und Sibylle Menzel, den Vorsitzenden der beiden Freundeskreise und nicht zuletzt bei seiner Frau Daniela. Bernd Riehlein ließ es sich nicht nehmen, auch Wolfgang Köberlein für sein Engagement zu danken. Daraufhin stürmten alle Musiker zu ihrem "Köbi" und umarmten ihn noch einmal zum Abschluss.
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