Herzogenaurach
Auszeichnung

Große Ehre für Michael Tiefel

Der Vize-Sitzungspräsident des KC Herzogenaurach bekam den Orden "Till von Franken" in Silber.
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Sonja Bräunlein durfte im Beisein von Franz Binder Michael Tiefel den "Till" umhängen (v. l.). Fotos: Roland Meister
Sonja Bräunlein durfte im Beisein von Franz Binder Michael Tiefel den "Till" umhängen (v. l.). Fotos: Roland Meister
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Er ist seit 1997 Mitglied im Karnevalsclub Herzogenaurach (KCH), seitdem auch Mitglied im Elferrat und seit 2000 ohne Unterbrechung Vize-Sitzungspräsident. Michael Tiefel war sichtlich überrascht, als er mitten in der zweiten Prunksitzung des KCH am Samstagabend aufgerufen wurde, als die Orden des Fastnachtsverbands Franken (FVF) verteilt wurden.
Tiefel bekam aus den Händen des FVF-Ehrenpräsidenten Franz "Mecki" Binder den "Till von Franken" in Silber, einer der höchsten Auszeichnungen, die der FVF zu vergeben hat. Zu den Stärken Tiefels gehöre es, stets mit Witz und Humor durch das Programm der Sitzungen zu führen, lobte Binder. Auch bei den Weihnachtsfeiern, dem Kinderfasching oder der Seniorensitzung gehöre Tiefel einfach dazu. Dies nicht nur in Herzogenaurach, auch in Niederndorf läuft beim Seniorenfasching der Kirchengemeinde St.
Josef ohne Tiefel nichts.

Ein unvergessener Tänzer

Unvergessen sind zudem die Auftritte Tiefels bei den "Mega Dance Mamis". Tiefel habe Lob und Anerkennung für sein Engagement im fränkischen Fasching verdient und ist nach den Worten von Binder ein würdiger Träger des "Till von Franken". Bereits 2007 wurde Tiefel mit der Ehrennadel in Gold, ebenfalls durch den Fastnachtverband Franken, für seine Verdienste ausgezeichnet.
Weiter ging es im Reigen der Ordensverleihung mit dem Verdienstorden des FVF. Dieser ging an die Eheleute Dieter und Margit Bräunlein. Dieter, seit 1997, und Margit, seit 2001 Mitglied im KCH, seien immer da, wenn sie gebraucht werden. Dieter war aktiv bei den Schlappenschustern und ist seit 2000 Mitglied im Elferrat und seit 2010 als Ordenskanzler tätig. Er kümmert sich um die Homepage des KCH und ist mittlerweile Internetbeauftragter und Beirat im FVF. Margit Bräunlien ist beim Altstadtfest, der Sommerkirchweih und vielen anderen Veranstaltungen in der Küche und am Grill für das leibliche Wohl der Gäste zuständig. Sie war außerdem der erste weibliche Elferrat in Herzogenaurach und ist seit 2006 Sitzungspräsidentin. Dabei arbeitet sie viel im Hintergrund und freut sich, wenn alles gut läuft. Die beiden Bräunleins sind auch Träger der Ehrennadel in Gold.
Damit nicht genug gab es für Sonja Bräunlein, Claudia Eichler, Sonja Gesslein und Helmut Hetzel die Ehrennadel des FVF in Silber. Stadtpfarrer Hetzel wurde in der Session 2009/2010 von den Mitgliedern des Vorstands und des damaligen Elferrates überredet, in den Elferrat einzutreten. Im Januar 2010 saß Hetzel erstmals bei einer Sitzung als Elferrat auf der Bühne und seit 2011 ist Hetzel Ehrenelferrat. Der im gleichen Jahr am 5. Februar erstmals durchgeführte karnevalistische Gottesdienst geht auch auf die Initiative von Hetzel zurück. Dieser etwas andere Gottesdienst gehört mittlerweile fest zum Programm des KCH während der Faschingszeit.
Sonja Gesslein ist Trainerassistentin und hat selbst viele Jahre in den Garden getanzt. Claudia Eichler ist Mutter zweier Mädchen, die in den Garden tanzen, und engagiert sich als Betreuerin, während Sonja Bräunlein nach Beendigung ihrer Tanzkarriere und zahlreichen Auftritten in der Bütt als Page bei den Sitzungen in Aktion ist.
Bevor es im Programm weiterging, gab es zu guter Letzt für Radu Mudura und Andreas Rösch den diesjährigen Sessionsorden des FVF.

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