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Niederndorf
Schulaktion

Gesundes in der Pause essen - am besten fair gehandelte Lebensmittel

Rund 10 000 Biobrotboxen in 450 Klassen in 160 Schulen der Metropolregion wurden in diesem Jahr an die Erstklässler verteilt.
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Die Schulkinder versammelten sich, bevor sie ihre Biobrotdosen überreicht bekamen. Foto: sae
Die Schulkinder versammelten sich, bevor sie ihre Biobrotdosen überreicht bekamen. Foto: sae
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In Herzogenaurach bekamen 262 Erstklässler die neue Biobrotbox mit einer leckeren Pausenverpflegung aus gesunden Bio-Lebensmitteln.

In der Cunz-Reyther-Schule in Niederndorf verteilte Bürgermeister German Hacker das besondere Frühstück an die Schülerinnen und Schüler. "Wir wollen, dass Ihr Euch gesund ernährt. Der Inhalt dieser Box ist weitaus gesünder als ein Big Mac", warb der Bürgermeister für die wiederverwendbare Frühstücksdose mit Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft. Erstmalig in diesem Jahr gab es zu der Bio-Brotbox je einen fair gehandelten Orangensaft.

Uschi Schmitt von der Fair-Trade-Steuerungsgruppe erklärte den Schülern das Fair-Trade- Siegel und die Hintergründe.
Der wichtigste: "In vielen Ländern können Kinder nicht zur Schule gehen, weil sie auf den Feldern helfen müssen." Eltern sollten auf das Siegel achten und damit gekennzeichnete Produkte kaufen, warb Schmitt für die Fair-Trade-Idee.

Viele Unterstützer

Die Aktion der Metropolregion wird durch eine Reihe von Sponsoren ermöglicht. In Niederndorf verteilten Saskia Haug von der AOK, Ille Prockl-Pfeiffer und Erwin Piniek von der Agenda 21 sowie Uschi Schmitt die Brotdosen. Eine Besonderheit ist in diesem Jahr das Gewinnspiel, bei dem die Kinder einen Bio-Kochkurs in der Kinderküche Nürnberg gewinnen können. Weitere Kooperationspartner sind die Vernetzungsstelle Schulverpflegung, die dem Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zugeordnet ist, sowie das Kindermuseum Nürnberg.

Ermöglicht haben die Aktion 23 Sponsoren, die BioMetropole Nürnberg, die Bürgermeister und Landräte der Städte und Landkreise. Dass hinter dieser Aktion eine Menge Arbeit steckt, zeigt besonders die Packaktion. Über 100 Helfer beteiligen sich ehrenamtlich daran.


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