Höchstadt
Ausblick

Freundeskreis hält auch in schwierigen Zeiten zu Krasnogorsk

Mit Julia Weiland vom Jugendzentrum der Stadt und Christian Enz gibt es zwei neue, junge Gesichter im Vorstand des Vereins "Städtepartnerschaft Höchstadt - Krasnogosk". Sie folgen Elke Ehrlicher und Günther Tyroff, die beide seit der Vereinsgründung 2003 im Vorstand tätig waren.
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Klaus Strienz, Anja Baumann, Sibylle Menzel, Hedi Wedel, Julia Weiland, Erek Mennecke, Tanja Finkenzeller und Christian Enz (v. l.) führen den Freundeskreis. Foto: Dieter Gropp
Klaus Strienz, Anja Baumann, Sibylle Menzel, Hedi Wedel, Julia Weiland, Erek Mennecke, Tanja Finkenzeller und Christian Enz (v. l.) führen den Freundeskreis. Foto: Dieter Gropp
Tyroff legte als Mitarbeiter der Martin-Bauer-Group, die in diesem "Vorort" Moskaus produziert, als einer der Wegbereiter freundschaftlicher Beziehungen beider Gymnasien den Grundstein mit dazu, dass sich eine lebendige Städtepartnerschaft mit Höchstadt entwickeln konnte. Gemeinsam mit Klaus Strienz wurde die gymnasiale Zusammenarbeit zu einer wichtigen Säule der Partnerschaft.
Die bisherige und wiedergewählte Vorsitzende des Vereins, Sybille Menzel, hob in ihrem Bericht über die Arbeit im vergangenen Jahr vor allem die Reise von 41 Bürgern im Juni 2014 nach Krasnogorsk hervor. Die Reise sei für alle, die daran teilnahmen, ein unvergessliches Erlebnis gewesen.
Weitere Höhepunkte der Vereinsarbeit seien die monatlichen Stammtische im Weberskeller, bei denen Kenntnisse der russischen Sprache nicht unbedingt Voraussetzung sind.
Kinoabende mit russischen Filmen (deutsche Untertitel) im gemütlichen Ambiente des Jugendzentrums werden ebenfalls gern besucht. Clubabende mit Reiseberichten aus Russland vor und hinter dem Ural ergänzen das Angebot. Absolute Höhepunkte seien auch immer wieder die gegenseitigen Besuche von Schüler- oder Lehrerdelegationen beider Gymnasien.
Für dieses Jahr sind neben den traditionellen Events des Vereins die Teilnahme an der Kellerberg-Kerwa vom 6. bis 8. August und ein Vortrag über den Baikalsee im Oktober in der Fortuna Kulturfabrik geplant.
Die Höchstadter und die Krasnogorsker sind sich einig, dass der Schüleraustausch trotz der angespannten politischen Lage und der schwierigen finanziellen Situation der russischen Seite unbedingt weiter geführt werden soll. Die Städtepartnerschaft insgesamt gewinne durch diese widrigen Umstände eher noch an Bedeutung.
Der Vorstand:
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