Herzogenaurach
Flugunfall

Flugzeug legt in Herzogenaurach Bauchlandung hin

Unverletzt stieg der Pilot aus der zweimotorigen Piper, nachdem diese am Dienstag Vormittag eine Bauchlandung hingelegt hatte. Das Fahrwerk war bei der Landung nicht ausgefahren; aus unbekannten Gründen, wie die Polizei mitteilt. Die Ermittlungen sind aufgenommen worden.
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Die zweimotorige Piper hängt nach einer Bauchlandung auf dem Herzogenauracher Verkehrslandeplatz am Abschlepphaken. Foto: Bernhard Panzer
Die zweimotorige Piper hängt nach einer Bauchlandung auf dem Herzogenauracher Verkehrslandeplatz am Abschlepphaken. Foto: Bernhard Panzer
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Der 64-jährige Adelige aus Niederbayern, der in Schärding (Österreich) gestartet war, versuchte mit seiner zweimotorigen Piper zu landen, als das Fahrwerk seinen Dienst verweigerte. Der Tower sei nicht auf eine Panne hingewiesen worden, sagte Polizeichef Norbert Hacker. Jetzt wird ermittelt, ob es sich um ein technisches oder menschliches Versagen gehandelt hat. Die Behörden sind informiert worden.

Tatsache ist laut Hacker, dass der Mann sein Handwerk versteht. Er habe die 50 Jahre alte Maschine souverän heruntergebracht und angesichts der widrigen Umstände eine Bilderbuchlandung hingelegt. Die Maschine schlitterte ohne Fahrwerk knapp 200 Meter auf der Landebahn.

Den Schaden schätzt die Werft auf 70.000 Euro. Beeinträchtigt wurden der Propeller, das Bodenblech und das Fahrwerk.

Am Dienstagmorgen (16.09.2014) gegen 9:30 Uhr kam es am Flugplatz Herzogenaurach zu einem Flugunfall. Der 64-jährige erfahrene Pilot aus Oberbayern war mit seiner zweimotorigen Piper am Morgen in Schärnding in Österreich mit Ziel Herzogenaurach (Lkr. Erlangen-Höchstadt) gestartet.


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